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Allgemein Sprüche

374 Sprüche — Seite 5

  1. Junges Blut, spar dein Gut. Armut im Alter wehe tut.

  2. Wer sich des Brotes freuen will, muss guten Teig sich kneten, wer sich des Gartens freuen will, der muss das Unkraut jäten. Wer sich des Lebens freuen will, muss arbeiten und beten.

    Robert Reinick

  3. Das ist's, warum's sich leben läßt trotz alledem auf dieser Erden: Die ganze Welt ist nur ein Nest, doch jedes Nest kann eine Welt Dir werden.

    Paul Johann Ludwig von Heyse

  4. Lebe von der Welt geschieden, und du lebst mit ihr in Frieden. Willst du dich mit ihr befassen, höre, was dir widerfährt: Du musst lieben oder hassen; keines ist der Mühe wert.

    Friedrich Rückert

  5. Auf jedes Menschen Angesicht liegt leise dämmernd ausgebreitet ein sanfter Abglanz von dem Licht des Sternes, der sein Schicksal leitet. Der Genius der Harmonie wird dich mit seinen Wundertönen …

    Georg Friedrich Rudolph Herwegh

  6. Das flüchtige Lob, des Tages Ruhm magst du dem Eitlen gönnen; das aber sei dein Heiligtum: vor dir bestehen können!

    Theodor Fontane

  7. Was reif in diesen Zeilen steht, was lächelnd winkt und sinnend fleht, das soll kein Kind betrüben. Die Einfalt hat es ausgesät, die Schwermut hat hindurchgeweht, die Sehnsucht hat's geschrieben.

    Clemens Brentano

  8. Scheint dir auch mal das Leben rauh, sei still und zage nicht: die Zeit, die alte Bügelfrau, macht alles wieder schlicht.

    Wilhelm Busch

  9. Die Tinte macht uns wohl gelehrt, doch ärgert sie sich, wo sie nicht hingehört. Geschrieben Wort ist Perlen gleich, ein Tintenkleks ein böser Streich.

    Johann Wolfgang von Goethe

  10. Lieber ............ , du hast ganz Recht, die Menschen sind erbärmlich schlecht. Ein jeder scheint ein Bösewicht, nur du und ich natürlich nicht.

  11. Wenn du zum Wort nicht ohne Not, nicht ohne Hunger greifst zum Brot, bringt dir dein Reden nicht Verdruss, nie Unbehagen dein Genuss.

    Friedrich Rückert

  12. Man ist immer glücklich, wenn man Kräfte in sich selbst findet, die man sich selbst nicht zutraut.

    Johann Georg Zimmermann

  13. Weisst du, was in dieser Welt mir am meisten wohl gefällt? Dass die Zeit sich selbst verzehrt, und die Welt nicht ewig währt.

    Friedrich von Logau

  14. Lachen ist gesund! Hätten wir nur einen Grund zum Lachen, könnte das Lachen uns Freude machen.

  15. Die Welt ist vollkommen überall, wo der Mensch nicht hinkommt mit seiner Qual.

    Friedrich von Schiller

  16. Stehenbleiben, Warten, Nichtstun ist der schlimmste von allen Entschlüssen.

    August Graf von Werder

  17. Pflanz einen Baum; und kannst du auch nicht ahnen, wer einst in seinem Schatten tanzt, bedenke, Freund: es haben unsere Ahnen, ehe sie dich kannten, auch für dich gepflanzt.

  18. "Wer andern eine Grube gräbt" - dies Wort mag trefflich sein! Doch: Wer sie aus der Grube hebt, auch der fällt meist hinein.

    Ernst von Feuchtersleben

  19. Die Welt zerstreut oder engt dich ein, musst in dir selbst zu Hause sein. Der wird von Unrast nicht verschont, der bei sich selbst zur Miete wohnt.

    Paul Johann Ludwig von Heyse

  20. Der Träge sitzt, weiß nicht wo aus, und über ihm stürzt ein das Haus, mit frohen Segeln munter fährt der Frohe das Leben hinunter

    Ludwig Tieck