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Sprüche und Zitate von Marie von Ebner-Eschenbach

181 Zitate — Seite 9

  1. Was nennen die Menschen am liebsten dumm? Das Gescheite, das sie nicht verstehen.

  2. Fortwährendem Entbehren folgt Stumpfheit ebenso wie übermässigem Genuss.

  3. Es gibt Frauen, die ihre Männer mit einer ebenso blinden, schwärmersichen und rätselhaften Liebe lieben wie Nonnen ihr Kloster

  4. Sei deines Willens Herr und deines Gewissens Knecht

  5. Gedanken, die schockweise kommen, sind Gesindel. Gute Gedanken erscheinen in kleiner Gesellschaft. Ein göttlicher Gedanke kommt allein.

  6. Im Grunde ist jedes Unglück gerade nur so schwer, wie man es nimmt.

  7. Wir entschuldigen nichts so leicht als Torheiten, die uns zuliebe begangen wurden.

  8. Zwischen Können und Tun liegt ein Meer und auf seinem Grunde gar oft die gescheiterte Willenskraft.

  9. Eine Vernunftehe schließen heißt in den meisten Fällen, alle seine Vernunft zusammenzunehmen, um die wahnsinnigste Handlung zu begehen, die ein Mensch begehen kann.

  10. Wenn du heute nicht etwas besser bist als gestern, bist du gewiss etwas schlechter

  11. Welcher Autor darf sagen, dass der Gedanke an die Oberflächlichkeit der meisten Leser ihm stets ein peinlicher und nicht mitunter auch ein tröstlicher sei?

  12. Ob zwei Leute gut getan haben, einander zu heiraten, kann man bei ihrer silbernen Hochzeit noch nicht wissen.

  13. Späte Freuden sind die schönsten; sie stehen zwischen entschwundener Sehnsucht und kommendem Frieden.

  14. Vaterlandsliebe ist erweiterte Familienliebe

  15. Die Jugend ist außerordentlich gut gegen mich, und ich erkenne es mit größter Dankbarkeit an. Manchmal komme ich mir aber doch vor wie der uralte Papagei, den niemand mehr verstand, weil er eine t …

  16. Wohl dem, der sagen darf: Der Tag der Aussaat war der Tag der Ernte.

  17. Die Erfolge des Tages gehören der verwegenen Mittelmäßigkeit.

  18. Die kleinen Miseren des Lebens helfen uns manchmal über sein großes Elend hinweg.

  19. Der herbste Tadel lässt sich ertragen, wenn man fühlt, dass derjenige, der tadelt, lieber loben würde.

  20. Zur Größe hat sich schon mancher aufgerungen, aufgeschwungen, aufgeduldet, keiner aber hat sich noch zu ihr aufgeblasen.