Sprüche und Zitate von Marie von Ebner-Eschenbach
181 Zitate — Seite 7
Wenn durch einen Menschen ein wenig mehr Liebe und Güte, ein wenig mehr Licht und Wahrheit in der Welt war, dann hat sein Leben einen Sinn gehabt. So will ich warten auf das neue Leben und ohne A …
Vieles erfahren zu haben heißt noch nicht, Erfahrung zu besitzen.
Nur der Denkende erlebt sein Leben, am Gedankenlosen zieht es vorbei.
Ganz aufgehen in der Familie heißt, ganz untergehen
Warmes und herzliches Interesse ist beinahe soviel wie Verständnis
Jeder Mensch hat ein Brett vor dem Kopf. Es kommt nur auf die Entfernung an.
Unser Stolz auf den Besitz irgendeiner guten Eigenschaft erleidet einen argen Stoß, wenn wir sehen, wie stolz andere auf das Nichtbesitzen derselben guten Eigenschaft sind
Wir sind leicht bereit, uns selbst zu tadeln. Unter der Bedingung, dass niemand einstimmt
Das eilende Schiff, es kommt durch die Wogen wie Sturmwind geflogen. Mit Jubel verkünden der Stimmen gar viele: Wir nahen dem Ziele! Der Fährmann am Steuer nur stöhnt leise: Wir segeln im Kreise!
Das Vertrauen ist etwas so Schönes, dass selbst der ärgste Betrüger sich eines gewissen Respektes nicht erwehren kann vor dem, der es ihm schenkt.
Der Gläubige, der nie gezweifelt hat, wird schwerlich einen Zweifler bekehren.
Es ist schwer, den der uns bewundert, für einen Dummkopf zu halten.
Wir unterschätzen das, was wir haben, und überschätzen das, was wir sind.
Das Leben erzieht die großen Menschen und lässt die kleinen laufen.
Gebrannte Kinder fürchten das Feuer oder vernarren sich darein.
Der Spott endet, wo das Verständnis beginnt
Wer nichts weiß, muss alles glauben
Die verstehen sehr wenig, die nur das verstehen, was sich erklären lässt
Alles Wissen geht aus einem Zweifel hervor und endigt in einem Glauben.
Geistlose kann man nicht begeistern, aber fanatisieren kann man sie