Nicht was wir erleben, sondern wie wir empfinden, was wir erleben, macht unser Schicksal aus.
Sprüche und Zitate von Marie von Ebner-Eschenbach
181 Zitate
Österreichische Schriftstellerin, eine der bedeutstendsten deutschsprachigen Schriftstellerinnen des letzten Jahrhunderts
Alle Enttäuschungen sind gering im Vergleich zu denen, die wir an uns selbst erleben.
Unter 100 Menschen liebe ich nur einen, unter 100 Hunden 99.
Am bittersten bereuen wir die Fehler, die wir am leichtesten vermieden hätten.
Man bleibt jung, solange man noch lernen, neue Gewohnheiten annehmen und Widerspruch ertragen kann.
Der Verstand kann ein Held sein, die Klugheit ist meistens ein Feigling.
Der ans Ziel getragen wurde, darf nicht glauben, es erreicht zu haben.
Echte Propheten haben manchmal, falsche Propheten haben immer fanatische Anhänger.
Nenne dich nicht arm, weil deine Träume nicht in Erfüllung gegangen sind; wirklich arm ist nur, wer nie geträumt hat
Man sollte nicht sprechen von der Kunst, glücklich zu sein, sondern von der Kunst sich glücklich zu fühlen.
Das Gefühl schuldiger Dankbarkeit ist eine Last, die nur starke Seelen zu ertragen vermögen.
Das Urteil auch des weisesten Elefanten gilt einem Eselchen lange nicht so viel wie das Urteil eines andern Eselchen.
Müde macht uns die Arbeit, die wir liegenlassen, nicht die, die wir tun.
Bücher sind oft die besten Freunde. Aber sie sollten nicht die einzigen in unserem Leben sein
Der Umgang mit einem Egoisten ist darum so verderblich, weil die Notwehr uns allmählich zwingt, in seine Fehler zu verfallen.
Der Schmerz ist der große Lehrer der Menschen. Unter seinem Hauche entfalten sich die Seelen.
Niemand käme auf die Idee, Tinte mit Tinte abzuwaschen; nur Blut soll immer wieder mit Blut abgewaschen werden.
Die Herrschaft über den Augenblick ist die Herrschaft über das Leben
Je ungebildeter ein Mensch, je schneller ist er mit einer Ausrede fertig.
Die Menschen der alten Zeit sind auch die der neuen. Aber die Menschen von gestern sind nicht die von heute.