Sprüche und Zitate von Marie von Ebner-Eschenbach
181 Zitate — Seite 3
Man darf anders denken, wie seine Zeit, - sich aber nicht anders kleiden.
Die Summe unserer Erkenntnisse besteht aus dem was wir gelernt, und aus dem, was wir vergessen haben
Vertrauen ist Mut und Treue ist Kraft.
Wer sich an seine eigene Kindheit nicht deutlich erinnert, ist ein schlechter Erzieher.
Die stillstehende Uhr, die zweimal täglich die richtige Zeit angezeigt hat, blickt nach Jahren auf eine Reihe von Erfolgen zurück.
In jede hohe Freude mischt sich eine Empfindung der Dankbarkeit.
Der Arbeiter soll seine Pflicht tun; der Arbeitgeber soll mehr tun als seine Pflicht.
Das Alter verklärt oder versteinert
Die Frau, die ihren Mann nicht beeinflussen kann, ist ein Gänschen; die Frau, die ihn nicht beeinflussen will - eine Heilige.
Es gäbe keine Geselligkeit, alle Familienbande würden gelockert, wenn die Gedanken der Menschen auf ihrer Stirn zu lesen wären.
Gutmütigkeit ist eine alltägliche Eigenschaft. Güte die höchste Tugend.
Die Gutmütigkeit gemeiner Menschen gleich dem Irrlicht. Vertraue nur seinem gleißenden Schein, es führt dich gewiss in den Sumpf.
Es gibt eine nähere Verwandtschaft als die zwischen Mutter und Kind: Die zwischen dem Künstler und seinem Werke.
Kinder schauen mehr darauf, was die Eltern tun, als was sie sagen.
Ein Gedanke kann nicht erwachen, ohne andere zu wecken.
Den Strich, den das Genie in einem Zuge hinwirft, kann das Talent in glücklichen Stunden aus Punkten zusammensetzen
So manches papierene Denkmal hat mehr Bestand als ein Denkmal aus Erz.
Sobald eine Mode allgemein geworden ist, hat sie sich überlebt.
Anmut ist ein Ausströmen der inneren Harmonie.
Es gibt wenige aufrichtige Freunde. Die Nachfrage ist auch gering.