Sprüche und Zitate von Marie von Ebner-Eschenbach
181 Zitate — Seite 8
Soweit die Erde Himmel sein kann, ist sie es in einer glücklichen Ehe.
Wenn es einen Glauben gibt, der Berge versetzen kann, so ist es der Glaube an die eigene Kraft.
Eine Erkenntnis von heute kann die Tochter eines Irrtums von gestern sein.
Jung sein ist schön; alt sein ist bequem.
Die Genußsucht frißt alles auf, am liebsten aber das Glück.
Für das Können gibt es nur einen Beweis, das Tun.
Begeisterung spricht nicht immer für den, der sie erweckt, und immer für den, der sie empfindet
In früheren Zeiten konnte einer ruhig vor seinem vollen Teller sitzen und sich's schmecken lassen, ohne sich darum zu kümmern, dass der Teller seines Nachbarn leer war. Das geht jetzt nicht mehr, auß …
Es gibt kein Wunder für den, der sich nicht wundern kann.
Solange man selbst redet, erfährt man nichts
Dass andere Leute kein Glück haben, finden wir sehr natürlich, dass wir selber keins haben, erscheint uns immer unfassbar.
Ehen werden im Himmel geschlossen, aber dass sie gut geraten, darauf wird dort nicht gesehen
So manche Wahrheit ging von einem Irrtum aus.
Am Ziel deiner Wünsche wirst du jedenfalls eines vermissen: Dein Wandern zum Ziel.
Traurigkeit ist Stille, ist Tod. Heiterkeit ist Regsamkeit, Bewegung, Leben.
Der Zufall ist die in Schleier gehüllte Notwendigkeit.
Verstand besteht nicht nur im Wissen, sondern auch in der Fähigkeit, Wissen in die Tat umzusetzen
Was ist Reue ? Eine grosse Trauer darüber, dass wir sind, wie wir sind.
Wenn die Neugier sich auf ernsthafte Dinge richtet, dann nennt man sie Wissensdrang.
Nur die allergescheitesten Leute benützen ihren Scharfsinn zur Beurteilung nicht bloß anderer, sondern auch ihrer selbst