Sprüche und Zitate von Marie von Ebner-Eschenbach
181 Zitate — Seite 4
Die Menschen, denen wir eine Stütze sind, geben uns den Halt im Leben
Ein Mann mit großen Ideen ist ein unbequemer Nachbar.
Die Katzen halten keinen für eloquent, der nicht miauen kann.
Menschen, die nach immer größerem Reichtum jagen, ohne sich jemals Zeit zu gönnen, ihn zu genießen, sind wie Hungrige, die immerfort kochen, sich aber nie, zu Tisch setzen.
Der Klügere gibt nach! Eine traurige Wahrheit. Sie begründet die Vielherrschaft der Dummen
Den Wert von Diamanten und Menschen kann man erst ermitteln, wenn man beide aus der Fassung bringt
Nicht jene, die streiten, sind zu fürchten, sondern jene, die ausweichen.
Zu jeder Zeit liegen einige große Wahrheiten in der Luft; sie bilden die geistige Atmosphäre des Jahrhunderts.
Sich glücklich fühlen können, auch ohne Glück, das ist das Glück.
Es ist schlimm, wenn zwei Eheleute einander langweilen. Viel schlimmer jedoch ist es, wenn nur einer von ihnen den anderen langweilt.
Einen Menschen wissen, der dich ganz versteht, der in Bitternissen immer zu dir steht, der auch deine Schwächen liebt, weil du bist sein; dann mag alles brechen, du bist nie allein.
Was noch zu leisten ist, das bedenke, was du schon geleistet hast, das vergiß
Der grösste Feind des Rechtes ist das Vorrecht.
Beim Wiedersehen nach einer Trennung fragen die Bekannten, was mit uns, die Freunde, was in uns vorgegangen ist.
Ein wahrer Freund trägt mehr zu unserem Glück bei als tausend Feinde zu unserem Unglück.
Die Ehe ist ein Zustand, in dem es zwei Leute weder mit- noch ohne einander längere Zeit aushalten können
An Rheumatismus und an wahre Liebe glaubt man erst, wenn man davon befallen wird.
Wir suchen die Wahrheit, finden wollen wir sie aber nur dort, wo sie uns beliebt
Die Gewohnheit ist langlebiger als die Liebe und überwindet manchmal sogar die Verachtung.
Niemand ist so beflissen, immer neue Eindrücke zu sammeln wie der, der die alten nicht zu verarbeiten versteht.