Sprüche über Leid
369 Sprüche — Seite 6
Trost wohnt im Himmel, und wir sind auf Erde wo nichts als Kreuz, als Sorg' und Kummer lebt
— William Shakespeare
Lieber will ich unter Qualen bluten, als glücklich sein aus Dummheit.
— Christian Dietrich Grabbe
Je tiefer wir das Leiden durchschauen, umso näher kommen wir dem Ziel der Befreiung vom Leiden.
— Dalai Lama
Der Wille nämlich ist es, der dem Menschen Leiden verursacht.
— Katharina von Siena
Kein Kummer ohne seinen Trost.
— Baltasar Gracián y Morales
Großes Glück ist die Feuerprobe des Menschen, großes Unglück nur die Wasserprobe.
— Jean Paul
Wer trüge wohl des Lebens Bürden, die bald mit ihrem dumpfen Harm ein schwaches Herz erdrücken würden, gäb uns die Freundschaft nicht den Arm!
— Christoph A. Tiedge
Meine Kunst ist mein Weib, mehr als genug, denn sie hat mich zeitlebens gequält. Und meine Kinder sind die Werke, die ich hinterlasse. Sollten sie auch nicht viel taugen, so werden sie doch eine Weile …
— Michelangelo
An allen meinen Leiden ist nur die Liebe schuld.
— Giovanni Paisiello
Wenn der Wunsch nach Glück ausreichte, um es herbeizuführen, gäbe es keine Leiden, denn niemand sucht das Leid
— Dalai Lama
Von allen Qualen, die den Menschen heimsuchen, ist die Selbstverachtung die höchste.
— Berthold Auerbach
Der kann sein Leid vergessen, der es von Herzen sagt.
— Simon Dach
Die Welt ist vollkommen überall, wo der Mensch nicht hinkommt mit seiner Qual.
— Friedrich von Schiller
Denn im Unglück pflegen die Menschen früher zu altem.
— Hesiod
Wenn du Unglück leidest, klage nicht den Himmel an, sondern beuge dein Haupt und setze dich mit deiner Seele auseinander.
Es gibt kein Glück im Wohlstand, durch Leiden wird das Glück erkauft
— Fjodor M. Dostojewski
Zwischen Freude und Leid ist die Brücke nicht breit
Kein besseres Heilmittel gibt es im Leid als eines edlen Freundes Zuspruch.
— Euripides
Wem nie durch Liebe Leid geschah, dem ward auch Lieb´ durch Lieb´ nie nah. Leid kommt wohl ohne Lieb´ allein, Lieb´ kann nicht ohne Leiden sein.
— Gottfried von Strassburg
Demnach würde zur Milderung des menschlichen Elends das Wirksamste die Verminderung, ja Aufhebung des Luxus sein.
— Arthur Schnitzler