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Sprüche über Leid

369 Sprüche — Seite 16

  1. Die Liebe hat für jedes Lebensalter seine Leiden

    Iwan Turgenjew

  2. Frauen sind im Unglück weiser als Männer, weil sie Übung darin haben.

    Eleonora Duse

  3. Für die Welt, die dunkel, in Leid verloren, ein Licht zu bringen, bist du geboren.

  4. Von dir, oh Liebe, nehm ich an den Kelch der bittern Leiden; Nur einen Tropfen dann und wann, nur einen deiner Freuden! So wird dein Kelch, oh Liebe, mir wie Feuerbecher glänzen; Auch unter Tränen …

    Johann Georg Jacobi

  5. Was ist des Menschen Leben? Ein Schwanken hierhin - dorthin - von Sorge zu Sorge. Ein Loch stopft man zu, - ein anderes ist gleich wieder da.

    Laurence Sterne

  6. Was ich besessen, bleibt unvergessen, macht schön das Erinnern, macht tragbar das Leid.

  7. Das Finden seiner selbst in dunklen Tagen ist meistens mehr Glücksache, als die Menschen gewöhnlich eingestehen wollen.

    Gottfried Keller

  8. Leid frisst das Herz und auch den Mut.

    Ernst Moritz Arndt

  9. Alles, was geschieht, ist nur Leid und Lied. Gott spielt auf der Harfe Trost sich zu.

    Klabund

  10. Wir haben alle Kraft genug, um die Leiden anderer zu ertragen.

    François de la Rochefoucauld

  11. Alle Robbenjagd ist eine gemeine, erbarmungslose Schlächterei, bei welcher sich Rohheit und Gefühllosigkeit verbinden.

    Alfred Edmund Brehm

  12. Sorgen sind meist von der Nesseln Art, sie brennen, rührst du sie zart; fasse sie nur an herzhaft, so ist der Griff nicht schmerzhaft.

    Franz Emanuel August Geibel

  13. Das Kind ist für die Mutter der Inbegriff allen Glückes. Kleine Sorgen können ihre ständige Seligkeit vorübergehend trüben, doch ihre große königliche Freude kann kein Leid töten.

    Paul Keller

  14. Meine Leiden sind das Werk der Natur, mein Glück aber ist mein Werk.

    Jean-Jacques Rousseau

  15. So sei und so reife… wie viel du auch littst, dass alle froh werden, wenn du ins Zimmer trittst!

    Cäsar Flaischlen

  16. Sentimentalität und Grausamkeit sind leibliche Schwestern.

    Alexander Alexandrowitsch Block

  17. Die Leiden sind wie Gewitterwolken, in der Ferne sehen sie schwarz aus, über uns kaum grau.

    Jean Paul

  18. Hinter allem menschlichen Leid türmen sich Berge von Unwissenheit, riesige schwarze Wolken falschen Denkens, gespenstische Schwäche des Fleisches.

    John Knittel

  19. Tröste dich, die Stunden eilen, und was all dich drücken mag, auch die schlimmste kann nicht weilen, und es kommt ein anderer Tag.

    Theodor Fontane

  20. Das Gefühl der Gesundheit erwirbt man durch Krankheit.

    Georg Christoph Lichtenberg