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Sprüche über Leid

369 Sprüche — Seite 18

  1. Die Tat ist die Blüte des Gedanken und Freud und Leid sind seine Früchte; der Mensch erntet somit sowohl die süßen wie auch die bitteren Früchte seiner eigenen Lebensführung.

    James Allen

  2. Es gibt keinen unerträglichen Schmerz. So lange er empfunden wird, wird er ertragen. Ist er wirklich unerträglich, so bricht er das Herz physisch oder moralisch.

    Richard Rothe

  3. Einer der Unterschiede zwischen Hund und Mensch besteht darin, dass man sich in der Not auf diesen niemals, auf jenen aber immer verlassen kann.

    Georges-Louis Leclerc de Buffon

  4. Ein geteilter Kummer verändert sich eben so sehr, wie ein Vergnügen, das nicht geteilt wird.

    Jean Antoine Petit-Senn

  5. Keine Wunde ist in mir so vernarbt, dass ich sie ganz vergessen könnte

    Francesco Petrarca

  6. Du leidest an einer unheilvollen Seelenkrankheit. Die Modernen nennen sie Schwermut, die Alten hießen sie geistige Trägheit

    Francesco Petrarca

  7. Es gibt kein Leiden des Körpers von dem die Seele nicht profitiert.

    George Meredith

  8. Wir werden von einem Leiden nur geheilt, wenn wir es bis zum letzten auskosten.

    Marcel Proust

  9. Wer nie um der Liebe willen gelitten hat, der hat auch nie Glück durch sie erfahren.

    Gottfried von Strassburg

  10. Die wahre Freude des Lebens, die sich im tiefsten Leid bewährt, ist die Freude darüber, dass Gott ist und dass der Mensch Gottes Kind ist.

    Ferdinand Ebner

  11. Keine Freude ist auf Erden ganz, Die Freude wird versalzen mit Leid, Honig wird mit Gallen zubereit't.

    Georg Rollenhagen

  12. Wer um alle Dinge sorgen will, den erwartet Leides viel.

    Bernhard Freidank

  13. Am Anfang der Revolutionen sind die Leiden schlimmer als die Befürchtungen; und am Ende die Befürchtungen schlimmer als die Leiden.

    Charles Alexis Henri Clérel de Tocqueville

  14. Ein Herz ohne Leiden gleicht einer Welt ohne Offenbarung. Es sieht Gott nur im Dämmerlichte.

    Sebastian Faber

  15. Freude bezahlt der Mensch durch Leid. Er sammle Schätze in guten Zeiten, froh, wenn er nur deren Zinsen in schlechten Zeiten aufwenden muss.

    Theodor Toeche-Mittler

  16. Solange wir leben, leiden wir.

    Frederico Garcia Lorca

  17. Schweres Leiden bedeutet tiefere Segnung. Unsere Arbeit wird durch Prüfung nicht behindert, sondern vertieft und erweitert.

    James Hudson Taylor

  18. Unsere Entsagung macht uns fast immer unglücklich, und den nicht glücklich, dem das Opfer gebracht wird. Entsagte man nicht, so käme am Ende nicht zwei Leiden, sondern ein Glück und ein Unglück zust …

    Fanny Lewald

  19. Im allgemeinen unterschätzt man das Liebesleid der frühen Jugend, weil man es so leicht vergessen sieht.

    Fanny Lewald

  20. Gott bewahre jeden Menschen vor so schwerem Leid, dass selbst die Natur unbeachtet von ihm bleibt, dass sie in ihrer Macht und Lieblichkeit keinen sänftigenden Trost, kein Balsam für sein wundes Herz …

    Sophie Alberti