Sprüche über Leid
369 Sprüche — Seite 3
Nur Menschen, die die Härte des Lebens erfahren, lernen sich beugen, ohne ihren Stolz zu verlieren.
Meistens hat, wenn zwei sich scheiden, einer etwas mehr zu leiden.
— Wilhelm Busch
Liebe ist Qual, Lieblosigkeit ist Tod.
— Marie von Ebner-Eschenbach
Der Kummer, der nicht spricht, raunt leise zu dem Herzen, bis es bricht.
— William Shakespeare
Leiden und Schmerz sind immer die Voraussetzung umfassender Erkenntnis und eines tiefen Herzens. Mir scheint, wahrhaft große Menschen müssen auf Erden eine große Trauer empfinden.
— Fjodor M. Dostojewski
Grausamkeit gegen Tiere ist eines der kennzeichnendsten Laster eines niederen und unedlen Volkes
— Friedrich Wilhelm Heinrich Alexander von Humboldt
Früher litten wir an Verbrechen, heute an Gesetzen.
— Tacitus
Es ist schwerer, eine Träne zu stillen, als tausend zu vergiessen.
Die Grausamkeit empört, aber die Dummheit entmutigt.
— Albert Camus
Leid adelt den Menschen. Nur wer Leid erträgt, wird Glück erfahren
— Dalai Lama
Wer den Wind sät, wird den Sturm ernten.
Man muss immer wieder staunen, welche Zähigkeit der Mensch zuweilen aufbringt. Solange nur noch ein Funke Hoffnung besteht, hält man die unwahrscheinlichsten Leiden aus.
— John Knittel
Wer Freude hat am Klagen, wird immer etwas zum Klagen finden.
— Jeremias Gotthelf
Auch das Alltagsleben kann eine Tragödie sein.
— Hans Christian Andersen
So tönt kein Lied in kummervollen Stunden, als wenn der Freund das rechte Wort gefunden.
— Nikolaus Lenau
Kein altes Übel ist so groß, dass es nicht von einem neuen übertroffen werden könnte.
— Wilhelm Busch
Denn zu Zeiten der Not bedarf man seiner Verwandten.
— Johann Wolfgang von Goethe
Ach, so lange Haß und Liebe, Furcht und Gier auf Erden schalten, werden sich der Menschheit Lose ähnlich oder gleich gestalten.
— Friedrich Wilhelm Weber
Wenn ein Mensch einen Tiger tötet, spricht man von Sport. Wenn ein Tiger einen Menschen tötet, ist das Grausamkeit.
— George Bernard Shaw
All unsere sogenannten Erfolgreichen sind Leidende, Kranke mit verdorbenen Mägen, verdorbener Seele.
— John Steinbeck