Sprüche über Kraft
714 Sprüche — Seite 11
Menschen, die der Versuchung widerstehen, verschieben nur ihre Kapitulation auf morgen.
— Charles de Talleyrand
Alle Kraft ist man der Welt schuldig, und dem, der uns am nächsten steht, am ersten.
— Bettina von Arnim
Die Torheit begleitet uns in allen Lebensperioden. Wenn einer weise scheint, liegt es daran, dass seine Torheiten seinem Alter und seinen Kräften angemessen sind.
— François de la Rochefoucauld
Ein Mensch, der Angst hat, wird zum reißenden Tier.
— John Steinbeck
Jag' du die Arbeit, sonst jagt sie dich.
Es ist unglaublich, wieviel Kraft die Seele dem Körper zu leihen vermag.
— Wilhelm von Humboldt
Die Lebenskraft eines Zeitalters liegt nicht in seiner Ernte, sondern in seiner Aussaat.
— Ludwig Börne
Kraft erschöpft sich — du spürst es, wenn du sie verbraucht.
— Else Pannek
In den Tiefen des Winters erfuhr ich schließlich, dass in mir ein unbesiegbarer Sommer liegt.
— Albert Camus
Vor den Erfolg haben die Götter den Schweiß gesetzt.
— Hesiod
Unterdrückter Ärger wird zu bleibendem Groll — und der schwächt wie eine verschleppte Krankheit. Gezeigter Ärger erleichtert, vergeht und stärkt.
— Else Pannek
Je tiefer wir das Leiden durchschauen, umso näher kommen wir dem Ziel der Befreiung vom Leiden.
— Dalai Lama
Man ist immer glücklich, wenn man Kräfte in sich selbst findet, die man sich selbst nicht zutraut.
— Johann Georg Zimmermann
Des Menschen Glück ist nicht an seine Kraft, sondern an seine Laune geknüpft.
— Christian Friedrich Hebbel
Nur der liebt, wer die Kraft hat, an der Liebe festzuhalten.
— Theodor W. Adorno
Die Krankheit ist ein Hindernis für den Körper, nicht für den Willen, sofern dieser es nicht selbst so will.
— Epiktet
Lass die Winde stürmen auf des Lebens Bahn, ob sie Wogen türmen gegen deinen Kahn: Schiffe ruhig weiter, wenn der Mast auch bricht: Gott ist dein Begleiter, er verläßt dich nicht.
Der Flinke macht nicht immer das Rennen, und in der Schlacht winkt nicht immer dem Starken der Sieg.
— Thomas Hardy
Die Kraft eines Volkes sollte man nach dem Maß seines Frohsinns messen. Wo Ernst ist, ist auch Sklaverei. Vertraue den Heiteren mehr als den Bedächtigen, sie sind lebensfähiger.
— Carl Ludwig Schleich
Die Unabhängigkeit und Freiheit der Menschen beruht weniger auf der Kraft der Arme als auf der Mäßigung der Herzen. Wer wenig begehrt, hängt von wenigem ab.
— Jean-Jacques Rousseau