Sprüche über Elend
136 Sprüche — Seite 7
Nichts ist so stark wie die Notlage, weil alle ihr sich unterwerfen.
— Thales von Milet
Ein Asyl für jeden Kummer ist das Gebet.
— Johannes Chrysostomos
Das ist es, was euch in solches Elend stürzt: Mit dem eigenen Geschick unzufrieden, strebt ein jeder im Geiste nach dem höchsten Glück
— Francesco Petrarca
Der ist elend, der den Tod wünscht; noch elender aber der, der ihn fürchtet.
— Julius Wilhelm Zincgref
Die Porträtkunst ist die elendste Gattung der Malerei, weil bei ihr der Künstler am meisten gebunden ist
— Arnold Böcklin
Solange wir leben, leiden wir.
— Frederico Garcia Lorca
Im Meistern der Not liegt das Glück, nicht im Ausweichen vor der Not.
— Heinrich Lhotzky
Die Ehe und das Geld sind das große Arsenal unseres Elends
— Hippolyte Taine
Dass die Menschen immer mehr sein wollen als sie sind, ist eine der stärksten Quellen unseres Elends.
— Johann Jakob Wilhelm Heinse
Gewalt und Druck über sich macht gewiss weniger Elend als Leere, innere Leerheit.
— Johann Jakob Wilhelm Heinse
Wir wären elend, wenn nicht aus Kleinigkeiten unsere Glückseligkeit zusammengesetzt wär!
— Friedrich von Schlegel
Ich habe nie ausschließlich über Geld nachgedacht,sondern eher geglaubt, dass wir geboren sind um glücklich zu sein, wobei der sicherste Weg sich elend zu fühlen, ist, den Wert des Geldes zu überschät …
— Mary Seacole
Tränen sind kein Zeichen der Schwäche. Sie reinigen die Seele von Schwermut und Pein.
Für die größten Tragödien, welche Leidenschaft und Niedertracht in der Welt aufführen, kann nur ein Gott den Humor aufbringen.
— August Pauly
Dem Elend wolle nie mit Spötterworten nahen. Wer glaubte wohl sein Glück von ewigem Bestand?
— August Lafontaine
Der Krieg ist unausbleiblich vom Elend ebensowohl vom Ruhm gefolgt.
— George Canning
Die Wirklichkeit ist nie so quälerisch als die Gedankenwelt.
— Max Dauthendey