Sprüche über Elend
136 Sprüche — Seite 3
Unmenschen gibt es, aber keine Untiere
— Karl Julius Weber
Immer sind Bücher meine Erquickung, wenn ich traurig bin. Elend bin ich, wenn ich sie verachte.
— Jean Paul
Bisweilen kommt, nachdem das Schlimmste überstanden ist noch Schlimmeres.
— Otto Weiss
Denn im Unglück pflegen die Menschen früher zu altem.
— Hesiod
Wenn der Wunsch nach Glück ausreichte, um es herbeizuführen, gäbe es keine Leiden, denn niemand sucht das Leid
— Dalai Lama
Es ist nichts angenehmer als aus einem Übel, das uns begegnet, seinen Vorteil zu ziehen.
— Ludwig Börne
Die Welt ist vollkommen überall, wo der Mensch nicht hinkommt mit seiner Qual.
— Friedrich von Schiller
Die Malerei sollte stets nur Erhebendes und Schönes oder doch unbefangene Heiterkeit darstellen wollen und nie Elend.
— Arnold Böcklin
Wer in dem Elend dieses Lebens keine Philosophie besitzt, gleicht einem Mann, der bloßen Kopfes in einem Platzregen spazierengeht.
— Claude Tillier
Wenn Allwissenheit denkbar wäre, so müsste sie die furchtbarste Qual der Hölle sein.
— Joszef Freiherr von Eötvös
Es ist schlimm, erst dann zu merken, dass man keine Freunde hat, wenn man wirklich Freunde braucht.
— Plutarch
Es ist törricht, sich im Kummer die Haare zu raufen, denn noch niemals ist Kahlköpfigkeit ein Mittel gegen Probleme gewesen
— Mark Twain
Wo Frauen im Kummer leben, verdirbt die Familie bald. Wo Frauen im Glück leben, gedeiht die Familie immer.
Frauen können Not, nicht aber Wohlstand teilen.
Es ist unzulässig, dass Wissenschaftler Tiere zu Tode quälen. Laßt die Ärzte mit Journalisten und Politikern experimentieren
— Henrik Johan Ibsen
Wisset, dass dieses Leben ein Elend ist und keine Seligkeit.
— Ulrich Zwingli
Zwischen dem Elend und dem Glücke gähnt eine tiefe Kluft. Die Hoffnung schlägt darüber die Brücke, aber sie hängt in der Luft.
— Heinrich Leuthold
Kummer unausgesprochen hat schon manches Herz gebrochen. Mit Geschwüren, die man nicht kratzen kann, ist man am allerschlimmsten dran.
Wenn der Mensch plötzlich tugendhaft würde, so müssten viele Tausende verhungern
— Georg Christoph Lichtenberg
Not lehrt beten! Arbeit lehrt, Wie man gegen Not sich wehrt.
— Johann Wilhelm Ludwig Gleim