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Sprüche über Elend

136 Sprüche — Seite 2

  1. Denn zu Zeiten der Not bedarf man seiner Verwandten.

    Johann Wolfgang von Goethe

  2. Früher oder später, aber gewiss immer, wird sich die Natur an allem Tun der Menschen rächen, das wider sie selber ist.

    Johann Heinrich Pestalozzi

  3. Wenn Torheit täte weh, o welch erbärmlich Schrei´n würd’ in der ganzen Welt in allen Häusern sein!

    Friedrich von Logau

  4. Die Tierquälerei ist ein Verbrechen und schädigt als solches nicht das Opfer allein, sondern auch den Täter, weil es dessen Charakter entadelt.

    Bertha Freifrau von Suttner

  5. In den Stunden des nackten Entsetzens tropfen die Sekunden wie langsam fließender Honig in die Gegenwart

    Christa Schyboll

  6. Wenn ein Mensch einen Tiger tötet, spricht man von Sport. Wenn ein Tiger einen Menschen tötet, ist das Grausamkeit.

    George Bernard Shaw

  7. Ein Tag Krieg heißt zehn Jahre Not.

  8. Gewaltlosigkeit ist die Antwort des Negers auf seine Not. Sie wird vielleicht auch die Antwort auf die verzweifelte Not der Menschheit sein.

    Martin Luther King

  9. Es gibt Fälle, wo das Mitleiden stärker ist als das Leiden.

    Friedrich Nietzsche

  10. Um zufrieden zu sein, das heisst über der Not zu stehen, kommt es nicht darauf an, was man hat, sondern darauf, was man ist.

    Jeremias Gotthelf

  11. Die Unglücksfälle in der Welt sind zahlreicher als die Pfanzen der Erde.

  12. Die im Leben glücklich gestellten sollten wissen oder bedenken, dass die Not die Fühlfäden des inneren Menschen nicht abstumpft, sondern verfeinert.

    Christian Friedrich Hebbel

  13. Die Zeit heilt keine Wunden. — Man lernt damit zu leben. — Das ist alles.

    Else Pannek

  14. Es gibt zwei Möglichkeiten, vor dem Elend des Lebens zu flüchten: Musik und Katzen

    Albert Schweitzer

  15. Unmenschen gibt es, aber keine Untiere

    Karl Julius Weber

  16. Die Welt ist vollkommen überall, wo der Mensch nicht hinkommt mit seiner Qual.

    Friedrich von Schiller

  17. Es wäre besser, an der Verhütung des Elends zu arbeiten, als die Zufluchtsplätze für die Elenden zu vermehren.

    Denis Diderot

  18. Immer sind Bücher meine Erquickung, wenn ich traurig bin. Elend bin ich, wenn ich sie verachte.

    Jean Paul

  19. Es ist nichts angenehmer als aus einem Übel, das uns begegnet, seinen Vorteil zu ziehen.

    Ludwig Börne

  20. Denn im Unglück pflegen die Menschen früher zu altem.

    Hesiod