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Sprüche über Charakter

500 Sprüche — Seite 17

  1. In der Nacht hat der Mensch nur ein Nachthemd an, und darunter kommt gleich sein Charakter.

    Robert Musil

  2. Auf die Bildung des Charakters haben Zucht und Übung einen bedeutenden Einfluß.

    Samuel Smiles

  3. Der Irrtum ist, Charakter sei keinen Widerspruch in sich selbst zu dulden.

    Hermann Bahr

  4. Geiz ist die regelmäßigste Leidenschaft und daher leichter zu betrachten als Ehrgeiz, Liebe, Wollust und andere

    Karl Julius Weber

  5. Das Ich ist die Spitze eines Kegels, dessen Boden das All ist.

    Christian Morgenstern

  6. Ein angenehmes Leben und heiteres Leben kommt nicht von äußeren Dingen.

    Plutarch

  7. Die Schönheit strahlt nur aus dem innern Leben.

    Theodor Körner

  8. Wer über den See geht, wechselt den Himmel, doch nicht den Charakter.

    Horaz

  9. Die feine Lebensart schließt nicht immer Güte, Billigkeit, Gefälligkeit, Dankbarkeit in sich. Aber sie verleiht wenigstens den Anschein davon und stellt den Menschen äußerlich dar, wie er innerlich se …

    Jean de la Bruyère

  10. Das Wort Tugend kommt von Stärke; die Stärke ist die Grundlage aller Tugend

    Jean-Jacques Rousseau

  11. Fanatiker sind unverbesserlich. Man sollte seine Zeit nicht damit verbringen, sie zu bekämpfen oder überzeugen zu wollen.

    Ferdinando Coelestinus Galiani

  12. Der Unterschied zwischen Mann und Frau ist der des Tieres und der Pflanze: Das Tier entspricht mehr dem Charakter des Mannes, die Pflanze mehr dem der Frau, denn sie ist mehr ruhiges Entfalten.

    Georg Friedrich Wilhelm Hegel

  13. Eigensinn ist die Parodie des Charakters.

    Georg Friedrich Wilhelm Hegel

  14. Die Vernunft ist die höchste Vereinigung des Bewußtseins und des Selbstbewußtseins oder des Wissens von einem Gegenstande und des Wissens von sich.

    Georg Friedrich Wilhelm Hegel

  15. Es gibt für den charakterfesten Mann kein überzeugenderes Mittel, dass er das rechte getroffen, als wenn ein gewisses Gesindel darüber vor Ärger fast bersten möchte.

    Georg Friedrich Rudolph Herwegh

  16. Willst du einen Menschen kennen, schau nicht auf seinen Mund, sondern auf seine Hände!

    Wladimir Iljitsch Lenin

  17. Auch schlechte Menschen tun mitunter Gutes, als wollten sie ausprobieren, ob es wirklich so viel Vergnügen mache, wie die guten behaupten.

    Nicolas Chamfort

  18. Wer zu schmeicheln versteht, versteht auch zu verleumden.

  19. Das Charakteristische an der Demokratie ist die Herrschaft auf Zeit.

    Theodor Heuss

  20. Ein Mann wird in hundert Jahren nicht vollkommen, aber verdorben wird er in weniger als einem Tag.