Sprüche über Charakter
500 Sprüche — Seite 12
Zeige mir, wie du baust und ich sage dir, wer du bist
— Christian Morgenstern
Das Gesicht ist das Protokoll des Charakters.
— Karl Julius Weber
Die Grundlage des Charakters muss in dem Kinde gelegt sein, bevor es in die Schule kommt.
— Carl Hilty
Der Mann ist so beschaffen, dass er dem vernünftigsten Argument eines Mannes widersteht, aber dem unvernünftigsten Blick einer Frau erliegt.
— Honoré de Balzac
Man muss die erste Chance nutzen, einen guten Eindruck zu hinterlassen. Eine zweite gibt es meistens nicht.
Rauchen Sie Tabak, mein Gemahl, er verdirbt höchstens die Tapeten. Aber unterstehen Sie sich nicht, jemals eine Zeitung anzusehen; die verdirbt ihren Charakter.
— Gustav Freytag
Wer tugendhaft lebt und handelt, der legt seinen Adel an den Tag.
— Giovanni Boccaccio
Alle Charaktere sind aus denselben Elementen zusammengesetzt; nur die Proportionen machen den Unterschied aus.
— Théodore Simon Jouffroy
Ein Moralist ist der schrecklichste, konsequenteste, heuchlerischste Egoist.
— Stanislaw Brzozowski
Wenn eine Frau die Gabe hat zu schweigen, so besitzt sie Eigenschaften, die sie weit über das Gewöhnliche erheben
— Pierre Corneille
Die einfachen Charaktere, nicht die Zusammengesetzten, sind schwer zu verstehen.
— Hugo von Hofmannsthal
Ein Charakter ist wie ein Baum und der gute Ruf wie sein Schatten
— Abraham Lincoln
Ein Kritiker ist jemand, der zum Nörgeln neigt.
— Samuel Johnson
Ein Nörgler hat nur einen natürlichen Gegner: sich selbst.
Das Wesen eines Menschen hängt vom Einfluss guter oder schlechter Freunde ab
Große, starke Seelen sind selten ärgerlich, desto mehr aber schwache und fast alle Weiber
— Karl Julius Weber
Man muss was sein, wenn man was scheinen will.
— Ludwig van Beethoven
Wenn aus dir selbst nicht der Adel spricht, so nützen tausend Ahnen nichts.
Lebe ein gutes, ehrbares Leben - wenn du älter wirst und zurückdenkst, wirst du es ein zweites Mal geniessen können.
— Dalai Lama
Der Charakter offenbart sich weniger an großen Taten... An Kleinigkeiten zeigt sich die wahre Natur des Menschen
— Jean-Jacques Rousseau