Sprüche und Gedanken
332 Sprüche — Seite 9
Das Leben besteht nicht nur in der Hauptsache aus Tatsachen und Geschehnissen. Es besteht im wesentlichen aus dem Sturm der Gedanken, der jedem durch den Kopf tobt.
— Mark Twain
Ein freier Mensch denkt über nichts weniger nach als über den Tod; seine Weisheit besteht nicht im Denken über den Tod, sondern über das Leben.
— Baruch de Spinoza
Offenbar ist der Mensch zum Denken bestimmt - das ist seine Würde und Größe, seine Pflicht aber ist es, richtig zu denken.
— Blaise Pascal
Wer nur denkt, was er weiß, der denkt noch gar nicht.
— Friedrich Georg Jünger
Denken ist ein beständig auf seine Widerspruchslosigkeit geprüftes stilles Sprechen.
— Robert Reinick
Worte dienen vielen dazu, zu verbergen, dass sie keine Gedanken haben.
— Christian Johann Heinrich Heine
Unsere Gedanken sind meist schlechter als wir selbst.
— George Eliot
Gedanken wollen wie Kinder und Hunde, dass man mit ihnen spazieren geht.
— Christian Morgenstern
Jeder Gedanke ist ein Baustein am werdenden Schicksal - im Guten wie im Bösen.
— Prentice Mulford
Unsere Taten sind manchmal besser als unsere Gedanken.
— Philip James Bailey
Die Kraft der Gedanken ist unsichtbar wie der Same, aus dem ein riesiger Baum erwächst; sie ist aber der Ursprung für die sichtbaren Veränderungen im Leben des Menschen.
— Leo Tolstoi
Der Gedanke ist eine Tat, und die fruchtbarste, die auf die Welt wirken kann.
— Emile Zola
Wer einen wirklich klaren Gedanken hat, kann ihn auch darstellen. Ist der Geist einmal der Dinge Herr, folgen die Worte von selbst.
— Michel de Montaigne
Das Tier kann sich langweilen, aber nur der Mensch denkt darüber nach.
— Oswald Spengler
Wenn man zu denken anfängt, beginnt man ausgehöhlt zu werden
— Albert Camus
Ganz oben auf der Liste meiner Erfahrungen steht die Erkenntnis, dass man unangenehmen Dingen nicht einfach aus dem Weg gehen kann.
— Henry Ford
Die weitesten Reisen unternimmt man mit dem Kopf
— Joseph Conrad
Es genügt nicht, dass der Gedanke zur Verwirklichung drängt, die Wirklichkeit muss sich selbst zum Gedanken drängen
— Karl Marx
Was unsere Gedanken erfassen, ist, verglichen mit dem, was sie nicht fassen können, kaum ein Punkt, fast nichts.
— John Locke
Nur die Weisheit ist es, welche die Traurigkeit aus dem Herzen vertreibt und die uns nicht vor Angst erstarren läßt. Unter ihrem Geleit läßt sich in Seelenfrieden leben.
— Marcus Tullius Cicero