Sprüche und Gedanken
332 Sprüche — Seite 14
Die Ehrgeizigen und die Wollüstigen haben nur selten Zeit zu denken.
— Voltaire
Über manche Gedankenlücke bilden Zitate die Eselsbrücke.
— Ludwig Anton Salomon Fulda
Denken heißt Vergleichen.
— Walter Rathenau
Alle Spekulationen, vielleicht alles Philosophieren ist nur ein Denken in Spiralen: Wir kommen wohl höher, aber nicht eigentlich weiter, und dem Zentrum der Welt bleiben wir immer gleich fern.
— Arthur Schnitzler
Schwimmt man lang im Abgrund der Gedanken, so wird man matt
— Lord Byron
Wir sollten aus keinem Gedanken mehr machen, als er aus uns macht.
— Moritz Heimann
Wie nah wohl zuweilen unsere Gedanken an einer großen Entdeckung hinstreichen mögen?
— Georg Christoph Lichtenberg
Gedanken leben ebenso von der Bestätigung wie vom Widerspruch
— Stefan Zweig
Prägnante Sätze sind wie scharfe Nägel, welche die Wahrheit in unser Gedächtnis hineinzwingen.
— Denis Diderot
Die Ideen entzünden einander wie die elektrischen Funken.
— Johann Jakob Engel
Auch der ehrlichste Mensch, wenn er alle seine Handlungen und Gedanken nach den Gesetzen genau untersucht, wird finden, dass er in seinem Leben wenigstens zehnmal den Galgen verdient hat.
— Michel de Montaigne
Die Gedankenfreiheit haben wir. Jetzt brauchen wir nur noch die Gedanken.
— Karl Kraus
Ein Dummkopf hat mehr Einfälle, als ein Weiser vorhersehen kann
— Joseph Conrad
Der Gedanke ist eine Tat, und die fruchtbarste, die auf die Welt wirken kann.
— Emile Zola
Es gehört nicht weniger Geist und Erfindung dazu, einen Gedanken, den man in einem Buche findet, richtig anzuwenden, als der Autor dieses Gedankens zu sein.
— Pierre Bayle
Eine Idee, die nicht verwirklicht wird, ist nur eine Idee.
— Else Pannek
Alles, was nicht der Norm entspricht, zwingt zum Nachdenken — und das stört.
— Else Pannek
Körper und Seele nehmen die Haltung der Gedanken an. Tief atmen, gerade machen, den Gedanken Richtung weisen.
— Else Pannek
Theorie findet im Kopf statt. An der Praxis ist der ganze Mensch beteiligt.
— Else Pannek
Es verursacht größere Schmerzen, einen quälenden oder gar furchtbaren Gedanken, der sich festgesetzt hat, mit Gewalt aus dem Hirn zu reißen, als bei ihm zu verweilen.
— Giacomo Leopardi