Sprüche über Trost
304 Sprüche — Seite 14
Und geht es auch durch dunkle Täler, fürchte ich mich nicht, denn du, Herr, bist bei mir. Du beschützt mich mit deinem Hirtenstab
Welcher Autor darf sagen, dass der Gedanke an die Oberflächlichkeit der meisten Leser ihm stets ein peinlicher und nicht mitunter auch ein tröstlicher sei?
— Marie von Ebner-Eschenbach
Immer wenn du meinst es geht nicht mehr, geschieht jemand anderem ein Unglück, und du bist wieder froh.
— Daphne du Maurier
Wer so gewirkt im Leben, wer so erfüllte seine Pflicht und stets ein Bestes hat gegeben, für immer bleibt er euch ein Licht.
Getrost! Was krumm ward oft noch grad, oft über Nacht kam guter Rat.
— Eduard Mörike
Zuerst schuf der liebe Gott den Mann, dann schuf er die Frau. Danach tat ihm der Mann leid, und er gab ihm Tabak.
— Mark Twain
Wir sollten um Hilfe rufen können, auch wenn uns das Wasser noch nicht bis zum Hals steht.
Zeigt die trübe, dunkle Seite dir auch oft das Leben, ist's vom Bild doch nur der Schatten, um das Licht zu heben.
— Anastasius Grün
Ach, mein liebes Geld. Mein liebes Geld, mein bester Freund! Man hat dich mir gestohlen. Meine Stütze habe ich verloren, mein Trost und meine Freude.
— Jean-Baptiste Molière
Glaube bringt uns Gottes Segen, Liebe Glück auf allen Wegen, Hoffnung Trost in jeder Not, und Geduld bringt Rosen!
Meine Bibliothek war der Grund meiner Taten und der beste Trost meines Lebens.
— Edward Gibbon
Ein guter Mensch ging von uns. Doch die Gedanken bleiben für immer.
Der einzige Trost ist, dass Lügen vielen Menschen Brot geben und niemand gezwungen ist, sie zu glauben.
— Karl Julius Weber
Alles, was geschieht, ist nur Leid und Lied. Gott spielt auf der Harfe Trost sich zu.
— Klabund
Trübe Tage werden gegen Abend, wenn die Sonne hinabsteigt, heller; und manches trübe Leben erfährt dieselbe Begnadigung.
— Moritz Heimann
Die Konsequenz der Natur tröstet schön über die Inkonsequenz der Menschen.
— Johann Wolfgang von Goethe
Hab ein Wort auch für andre in Sorg' und in Pein und sag, was dich selber so fröhlich lässt sein.
— Cäsar Flaischlen
Gegen die Erde gibt es keinen Trost als den Sternenhimmel.
— Jean Paul
Mäkeln und Tadeln ist bei vielen der Trost für ungenügendes Verständnis."
— Anselm Feuerbach
Eine gute Bildung ist für die Jugend ein Zuchtmittel, für das Alter ein Trost, für den Armen ein Reichtum und für den Reichen ein Schmuck.
— Diogenes von Apollonia