Sprüche über Trost
304 Sprüche — Seite 12
Und doch ist nie der Tod ein ganz willkommner Gast
— Johann Wolfgang von Goethe
Wenn in der Nacht die Rosen weinen und unser Herz vor Kummer bricht möchten wir Dir noch einmal erscheinen und Dir sagen "Wir lieben Dich"
Des Lebens Meereswellen, sie brausen und sie schwellen und schwemmen mit der Zeit hinweg das größte Leid.
Die Bildung ist in glücklichen Zeiten eine Zierde, im Unglück eine Zuflucht.
— Aristoteles
Bedenke, über alles Leid, das die Tage bringen, zieht mit raschen Schwingen tröstend hin die Zeit.
Indem man sich beklagt, tröstet man sich.
— Alfred de Musset
Nicht jede Wolke erzeugt ein Gewitter.
— William Shakespeare
Nur in der Tiefe der Seele, mit Hilfe jener Kraft die stärker ist als alle Vernünftigkeit, kann Trost und Ruhe gefunden werden.
— Wilhelm Busch
Als ich meinen Schmerz auf dem Feld der Geduld aussäte, erwuchs aus ihm die Frucht des Glücks.
— Khalil Gibran
Wenn Ärger, Not und Kummer und Sorgen dich bedrängen: Kopf hoch! Nur Fledermäuse lassen sich hängen.
Die Pflichterfüllung in schwerer Zeit ist das Herrlichste des Menschenloses.
— Paul Keller
Aus dem Lieben Kreis geschieden, aus dem Herzen aber nie. Weinet nicht, sie ruht in Frieden, doch sie starb und noch zu früh.
Man lindert oft sein Leid, indem man es erzählt.
— Pierre Corneille
Wenn einer zur letzten Ruhe gelegt worden ist, dann lass auch die Erinnerung an ihn zur Ruhe kommen! Wenn der Lebensgeist ihn verlassen hat, tröste Dich über den Verlust.
Holde Freundin Phantasie, bleibst du mir zugegen, fehlt ein tröstlich Licht mir nie auch auf dunklen Wegen.
— Karl Friedrich von Gerok
Es ist leichter, anderen mit Weisheiten zu dienen, als sich selbst.
— François de la Rochefoucauld
In jedem starken menschlichen Gefühl ist sein Gegenteil enthalten. Im Ausbruch der Verzweiflung verkündet sich der Trost, im Jubel lauert die Verzweiflung.
— Walter Rathenau
Siehe, die Trauer, sie ist des Trauernden einziger Trost.
— Rupert Johann Hammerling
Das deutsche Volk ist frei, bleibt frei und regiert in alle Zukunft sich selbst. Das ist der einzige Trost, der dem deutschen Volke geblieben ist.
— Friedrich Ebert
Die Toten sind nicht tot, sie gehen mit, unsichtbar sind sie nur, unhörbar ist ihr Schritt.
— Gorch Fock