Sprüche über Tiere
869 Sprüche — Seite 5
Der untrüglichste Gradmesser für die Herzensbildung eines Volkes und eines Menschen ist, wie sie die Tiere betrachten und behandeln.
— Berthold Auerbach
Wenn ein einziger Hund anfängt, einen Schatten anzubellen, machen zehntausend Hunde daraus eine Wirklichkeit.
Wenn ein Mensch einen Tiger tötet, spricht man von Sport. Wenn ein Tiger einen Menschen tötet, ist das Grausamkeit.
— George Bernard Shaw
Das Meer noch niemals größer ward, weil eine Gans das Wasser spart.
— Bernhard Freidank
Es ist kein Fisch ohne Gräten und kein Mensch ohne Mängel.
— Julius Wilhelm Zincgref
Ich habe große Achtung vor der Menschenkenntnis meines Hundes, er ist schneller und gründlicher als ich.
— Otto von Bismarck
Wenn ein "Bart tragen" Weisheit bedeutet, dann wäre ein Ziegenbock auf gleichem Niveau mit Plato.
— Lukian
Endlich weiß ich, was den Menschen vom Tier unterscheidet: Geldsorgen.
— Jules Renard
Das Tier wird durch seine Organe belehrt, der Mensch belehrt die seinigen und beherrscht sie.
— Johann Wolfgang von Goethe
Hunde haben ein Herrchen oder Frauchen, Katzen haben Personal
Dass die Vögel des Kummers und der Sorge über deinem Haupt fliegen, kannst du nicht ändern. Aber dass sie Nester in deinem Haar bauen, das kannst du verhindern.
Was der Anzug für den Menschen, ist der Sattel für das Pferd.
Dass uns der Anblick der Tiere so ergötzt, beruht hauptsächlich darauf, dass es uns freut, unser eigenes Wesen so vereinfacht vor uns zu sehen
— Arthur Schopenhauer
Die Sache der Tiere steht höher für mich als die Sorge, mich lächerlich zu machen, sie ist unlösbar verknüpft mir der Sache der Menschen.
— Emile Zola
Der Geist läßt uns zu Göttern werden, das Fleisch zu Tieren.
— Erasmus von Rotterdam
Alles, was schön ist, bleibt auch schön, auch wenn es welkt. Und unsere Liebe bleibt Liebe, auch wenn wir sterben.
— Maxim Gorki
Um einen Schmetterling lieben zu können, müssen wir auch ein paar Raupen mögen.
— Antoine de Saint-Exupéry
Auschwitz fängt da an, wo einer steht und denkt, es sind ja nur Tiere
— Theodor W. Adorno
Von hundert gebildeten und feinfühlenden Menschen würden schon heute wahrscheinlich neunzig nie mehr Fleisch essen, wenn sie selber das Tier erschlagen oder erstechen müßten, das sie verzehren.
— Bertha Freifrau von Suttner
Wem Mutter Natur ein Gärtchen gibt und Rosen, dem gibt sie auch Raupen und Blattläuse, damit er's verlernt, sich über Kleinigkeiten zu entrüsten.
— Wilhelm Busch