Sprüche über Tiere
869 Sprüche — Seite 15
Humor und Geduld sind Kamele, die uns durch jede Wüste tragen.
Eine Familie ist in Ordnung, wenn man den Papagei unbesorgt verkaufen kann.
— William Penn Adair Rogers
Glaube mir, du wirst mehr in Wäldern finden als in Büchern. Bäume und Tiere werden dich lehren,
— Bernhard von Clairvaux
Es gibt Leute, welche den Vogel genau zu kennen glauben, weil sie das Ei gesehen haben, aus dem er gekrochen ist.
— Christian Johann Heinrich Heine
Hunde die bellen, beißen nicht
Die Vitalität wird zu Lasten des Verstandes überschätzt. Dabei sind es die Ochsen und nicht die Denker, die uns zu Tode trampeln.
— Friedrich Dürrenmatt
Die Katze beweint die getötete Maus.
Wo sich die Elefanten bekämpfen, hat das Gras den Schaden.
Das Tier kann sich langweilen, aber nur der Mensch denkt darüber nach.
— Oswald Spengler
So wie die großen Sphinxen, in nobler Haltung durch die Ewigkeit durch lauernd auf dem heißen Wüstensand, so starren Katzen sorglos ins Nichts, ruhig und weise.
— Charles Baudelaire
So zärtlich wie ein Trampeltier, so eiskalt wie der Mond, unschuldig wie der schwarze Teufel, der in der Hölle wohnt. So temperamentvoll wie die Schnecke und störrisch wie ein Vieh, so eingebild …
Über eine Spur von Geist in einer Frau freuen wir uns ebenso wie über ein paar Worte, die ein Papagei richtig herausbringt.
— Honoré de Balzac
Zahme Vögel singen von der Freiheit, wilde Vögel fliegen.
— Bertolt Brecht
Erstlich das Haus und das Weib und den pflügenden Ochsen bedarf man.
— Hesiod
Keine Beleidigung würde mich so hart treffen, wie ein misstrauischer Blick von einem meiner Hunde.
— James Gardner
Mit einem wilden Löwen ist es leichter, dauerhaft Freundschaft zu halten, als mit einem Menschen, der neugierig ist.
Um eines kleinen Bissens Fleisches willen berauben wir eine Seele des Lichtes und der Spanne von Zeit, in die sie hineingeboren wurde, sich daran zu erfreuen.
— Plutarch
Zeit ist eine verspielte Katze. Sie umschmeichelt einen und schlabbert den Tag auf wie eine Schale Milch
— Henry Ford
Sollen dich die Dohlen nicht umschrei'n, musst du nicht Knopf auf dem Kirchturm sein.
— Johann Wolfgang von Goethe
Unser Herrgott hat des öfteren seine schönsten und größten Gaben dem gemeinsten Tier gegeben. Nur die Menschen suchen sie dort nicht.
— Martin Luther