Sprüche über Sprache
428 Sprüche — Seite 3
Die Mitteilungsmöglichkeit des Menschen ist gewaltig, doch das meiste, was er sagt, ist hohl und falsch. Die Sprache der Tiere ist begrenzt, aber was sie damit zum Ausdruck bringen, ist wichtig und nü …
— Leonardo da Vinci
Die Wissenden reden nicht viel, die Redenden wissen nicht viel
Worte und Zauber waren ursprünglich ein und dasselbe. Auch heute besitzt das Wort eine starke magische Kraft.
— Sigmund Freud
Die Sprache ist der Frühling des Geistes.
— Peter Hille
Die Demokratie ist in Wirklichkeit nicht mehr als die Aristokratie der Redner.
— Thomas Hobbes
In der Sprache, in der man am schlechtesten spricht, kann man am wenigsten lügen
— Christian Friedrich Hebbel
If I'm selling to you, I speak your language. If I'm buying, dann müssen Sie Deutsch sprechen.
— Willy Brandt
Ein Wort, das in ein Amt hineingeraten ist, bringen keine zehn Ochsen mehr heraus.
Etwas Kurz-Gesagtes kann die Frucht und Ernte von vielem Lang-Gedachten sein
— Friedrich Nietzsche
Man ist vom Missgeschick verfolgt, wenn man nicht genug Geist hat, um gut zu reden, und wenn einem der Verstand fehlt, um zu schweigen.
— Jean de la Bruyère
Wer viel spricht hat weniger Zeit zum Denken.
Es gibt Dinge, bei denen die Mittelmäßigkeit unerträglich ist: Dichtkunst, Tonkunst, Malerei und öffentliche Rede.
— Jean de la Bruyère
Der Mensch hat zwei Ohren und eine Zunge, damit er doppelt so viel hören kann, wie er spricht
— Epiktet
Wer sich in Dinge einmischt, die ihn gar nichts angehen, wird bald Dinge hören, die ihm ganz und gar nicht gefallen.
Reden über Dinge, die durch Reden nicht entschieden werden können, muss man sich abgewöhnen
— Bertolt Brecht
Zufall ist ein Wort ohne Sinn – nichts kann ohne Ursache existieren
— Voltaire
Glatte Worte und schmeichelnde Mienen vereinen sich selten mit einem anständigen Charakter.
— Konfuzius
Mir tut jeder Mensch leid, der nicht genügend Phantasie besitzt, mal ein Wort so oder so zu schreiben.
— Mark Twain
Rede, damit ich dich sehe!
— Sokrates
Alles Reden ist sinnlos, wenn das Vertrauen fehlt
— Franz Kafka