Sprüche über Sprache
428 Sprüche — Seite 10
Die Sprache ist dem Menschen gegeben, um seine Gedanken zu verbergen.
— Alexandre Talleyrand
Küsse sind der Liebe Sprache.
— Georg Keil
Erst im Auslande lernt man den Reiz des Heimatdialektes geniessen.
— Gustav Freytag
Bemühe dich nicht um viele schöne Worte, wenn du mit einer kleinen Geste mehr sagen kannst.
Auch wenn du allein bist, solltest du nichts Böses tun oder sagen. Lerne, dich mehr vor dir selbst als vor anderen zu schämen!
— Demokrit
Es ist schön mit jemandem schweigen zu können
— Kurt Tucholsky
Jedes Wort, das wir nicht zuerst in Gedanken kleiden, wird zu einem Stein auf unserem Weg.
— Rudolf Steiner
Eine Frau kann vielleicht wunschlos glücklich sein, aber niemals sprachlos glücklich.
— Gottlieb Moritz Saphir
Zwei Dinge sind schädlich für jeden, der die Stufen des Glücks will ersteigen; Schweigen, wenn Zeit ist zu reden, und Reden, wenn Zeit ist zu schweigen.
— Friedrich von Bodelschwingh
Was fängt man mit den zu Tode geredeten Worten an? Es bleibt wohl nur eines: Immer einfacher zu sprechen, denn die Einfachheit widersteht der Zerstörung
— Romano Guardini
Ein Kind lernt schneller zu reden, als ruhig zu sein.
In einem guten Wort ist für drei Winter Wärme. Ein böses Wort verletzt wie sechs Monate Frost.
Wenn man nicht miteinander spricht, wird man sich feind.
Es reden die am meisten, die am wenigsten zu sagen haben.
— Matthew Prior
Wer zu den Köpfen redet, muss viele Sprachen verstehen, und man versteht nur eine gut. Wer mit dem Herzen spricht, ist allen verständlich.
— Ludwig Börne
Schweigen ist eine der großen Künste der Konversation.
— William Hazlitt
Man muss etwas zu sagen haben, wenn man reden will. Denn es muß von Herzen gehen, was auf Herzen wirken soll.
— Johann Wolfgang von Goethe
Gott gab uns nur einen Mund, weil zwei Mäuler ungesund. Mit dem einen Maule schon schwatzt zuviel der Erdensohn.
— Christian Johann Heinrich Heine
Abschiedsworte müssen kurz sein wie eine Liebeserklärung.
— Theodor Fontane
Man muss denken wie die wenigsten und reden wie die meisten.
— Arthur Schopenhauer