Sprüche über Sorgen
401 Sprüche — Seite 7
Die Frau kann mit der Schürze mehr hinaustragen, als der Mann mit dem Erntewagen hineinfährt.
Wer Glück liebt, muss auch sein Unglück willkommen heißen. Das ganze Leben ist nicht der Sorge wert.
— Ludwig Tieck
Von allen Qualen, die den Menschen heimsuchen, ist die Selbstverachtung die höchste.
— Berthold Auerbach
Man kann nicht ohne weiteres sagen, dass Leid zum Aufbau des Charakters beitrage, ebenso oft trägt es auch zu seiner Zerstörung bei.
— John Steinbeck
Das beste Mittel gegen viele Sorgen ist eine einzige Sorge.
— Guy de Maupassant
Kein Kummer ohne seinen Trost.
— Baltasar Gracián y Morales
Scheint dir auch mal das Leben rauh, sei still und zage nicht: die Zeit, die alte Bügelfrau, macht alles wieder schlicht.
— Wilhelm Busch
Wir können weder alle zählen, denen Unheil widerfahren ist, noch auch nur einen von ihnen würdig beklagen.
— Giacomo Leopardi
Was der Feind uns nicht antun konnte, das tun wir uns selber an.
— John Steinbeck
Trost wohnt im Himmel, und wir sind auf Erde wo nichts als Kreuz, als Sorg' und Kummer lebt
— William Shakespeare
Mit wem das Pferd nie durchgeht, der reitet einen hölzernen Gaul.
— Christian Friedrich Hebbel
Betrübnisse sind die Sprossen der Leiter, die zum Himmel führt.
Wer nicht glücklich ist, fühlt sich leicht am unglücklichsten beim ersten Erwachen des Frühlings. Wenn die Natur aufzuleben anfängt, möchte es so gern auch das Herz. Kummer und Sorgen drücken dann dop …
— Friedrich Julius Hammer
In einem Kämpferherzen ist kein Platz für Kummer und Liebe.
— John Knittel
Des Lebens große Stürme, wenn sie vorüber sind, so mögen sie dir scheinen, sie wären leichter Wind.
Bisweilen kommt, nachdem das Schlimmste überstanden ist noch Schlimmeres.
— Otto Weiss
Der Rost frisst Stahl und Eisen, die Sorge frisst den Weisen
— Bernhard Freidank
Denn im Unglück pflegen die Menschen früher zu altem.
— Hesiod
Kinder brauchen Liebe - besonders wenn sie sie nicht verdienen
— Henry David Thoreau
Es ist schlimm, erst dann zu merken, dass man keine Freunde hat, wenn man wirklich Freunde braucht.
— Plutarch