Sprüche über Sorgen
401 Sprüche — Seite 6
Ach, so denkt er, diese Welt, hat doch viel, was nicht gefällt. Rosen, Tanten, Basen, Nelken sind genötigt zu verwelken; Ach - und endlich auch durch mich macht man einen dicken Strich
— Wilhelm Busch
Wenn wer sich wo als Lump erwiesen, so bringt man in der Regel diesen zum Zweck moralischer Erhebung in eine andere Umgebung. Der Ort ist gut, die Lage neu, der alte Lump ist auch dabei.
— Wilhelm Busch
Einen falschen Eid müssen die Kinder im dritten Geschlecht noch büßen.
Alle Sorgen des Lebens stürzen über uns zusammen, weil wir uns weigern, jeden Tag eine Weile still in unserem Zimmer zu sitzen.
— Blaise Pascal
Mach der Mama keine Sorgen, und dem Papa keinen Schmerz, denn vielleicht schon morgen, stirbt ihr liebes Herz.
Wenn Wolken die Sonne verdunkeln und nirgends erscheint dir Licht, dann lächle ... und schon erstrahlt dein Gesicht.
Heute lebst Du, grüble heute nicht über morgen. Der morgige Tag wird für sich selbst sorgen, jeder Tag hat genug an seiner eigenen Last. Lebe heute!
Alle eure Sorgen werft auf ihn, denn er sorgt für euch!
Aber, wenn er dies erfuhr, ging's ihm wider die Natur
— Wilhelm Busch
Ist deine Seele von Undank wund, mach dich mit Spaten und Harke gesund. Ein Stück Erde, mit Liebe bestellt, beweist dir immer, dass Dank in der Welt.
Kommt der Geist eines Menschen vor zeitlichen Sorgen nicht zur Ruhe, so kann er Gott nicht näher kommen.
— Antonius von Padua
Und kommt es dir zuweilen vor, als ächze schwer dein Lebenskarren: Öl rasch die Räder mit Humor, dann hört er wieder auf zu knarren.
Zum Raube lächeln heißt, den Dieb bestehlen. Doch selbst beraubst du dich durch unnütz Quälen.
— William Shakespeare
Denn im Unglück pflegen die Menschen früher zu altem.
— Hesiod
Des Lebens große Stürme, wenn sie vorüber sind, so mögen sie dir scheinen, sie wären leichter Wind.
Das beste Mittel gegen viele Sorgen ist eine einzige Sorge.
— Guy de Maupassant
Scheint dir auch mal das Leben rauh, sei still und zage nicht: die Zeit, die alte Bügelfrau, macht alles wieder schlicht.
— Wilhelm Busch
Betrübnisse sind die Sprossen der Leiter, die zum Himmel führt.
Ist der Branntwein im Manne, ist der Verstand in der Kanne.
Trost wohnt im Himmel, und wir sind auf Erde wo nichts als Kreuz, als Sorg' und Kummer lebt
— William Shakespeare