Sprüche über Sorgen
401 Sprüche — Seite 16
...ja, so geht man dahin. Und die Zeit geht auch dahin - bis man nicht mehr entfernt eine Schattenlinie bemerkt, eine Mahnung, dass man auch das Reich der sorglosen Jugend hinter sich lassen muss.
— Joseph Conrad
Es ist ein Brauch von Alters her: Wer Sorgen hat, hat auch Likör
— Wilhelm Busch
Ach, dass der Mensch so häufig irrt und nie recht weiß, was kommen wird!
— Wilhelm Busch
Es gibt ein altes Sprichwort: Ein Ermüdeter sucht Streit. Dasselbe gilt vom Hungrigen und Durstigen und überhaupt von jedem Menschen, den etwas quält.
— Seneca
Wenn man schlafen geht, soll man die Sorgen in die Schuhe stecken
Das allerbeste Mittel gegen die Sorgen ist augenblicklich, sich um die anderen bekümmern zu müssen.
— Carl Hilty
Nur unbewusste Freude ist von Wolken frei, denn wer die Schatten nur vermisst, der ruft sie schon herbei.
— Oscar Blumenthal
Mit Kindern vergehen die Jahre wie im Flug. Doch Augenblicke werden zu Ewigkeiten.
Ihm ruhen noch im Zeitschoße die schweren und die heitren Lose. Der Mutterliebe zarte Sorgen bewachen seinen goldenen Morgen.
— Friedrich von Schiller
Vom Unglück erst zieh ab die Schuld, was übrig ist, trag in Geduld.
— Theodor Storm
Die Schmerzen, die Sorgen, sind Gefährtinnen der Nacht, die Unruhe ist ihre Tochter, trotz aller Stille.
— Paul Keller
Möge der Himmel dich bewahren vor Gefahren, Schmerzen und Pein. Möge stets ein kleiner Schutzengel deines lieben Lebens Hüter sein
Das Leben gibt, das Leben nimmt, geht seinen Lauf wie's vorbestimmt. Es führt ins Glück, es führt durchs Leid, es währet alles seine Zeit! Und wenn die Welt voll Trübsal ist, du regelrecht verzwe …
Ein Geschäft eröffnen, ist leicht. Schwer ist, es geöffnet zu halten.
Hast du Kummer, Liebesschmerz, drück 'nen Maßkrug Bier ans Herz.
Geduld und Zähigkeit helfen uns in schlimmen Tagen viel mehr, als Kraft und Raserei.
— Jean de La Fontaine
Wenn ganz ohne Sorgen die Tage verschweben, das ist ein hohles, ein halbes Leben, doch glücklich ist der begnadete Mann, der seine Sorgen sich wählen kann.
— Oscar Blumenthal
Streue nur gute Körner aus und sorge nicht, was aus ihnen wird
— Theodor Fontane
Ach, meine Lieben! Wie oft im Leben wirft uns das Schicksal seinen tragischen Hut vor die Füße, und wir mögen tun, was wir wollen, Verdruß gibt's doch
— Wilhelm Busch
Jede Zeit hat ihre Wehen.
— Hermann Ferdinand Freiligrath