Sprüche über Pflicht
413 Sprüche — Seite 3
Man muss seine Ideen verwirklichen, sonst wuchert Unkraut darüber.
— Jean Paul
Das Leben ist wie Fahrrad fahren. Man muss sich ständig vorwärts bewegen, um nicht das Gleichgewicht zu verlieren.
— Albert Schweitzer
Verschiebe nichts auf morgen, was heut' du kannst besorgen.
Was hilft es dir, damit zu prahlen, dass du ein freies Menschenkind? Musst du nicht pünktlich Steuern zahlen, obwohl sie dir zuwider sind?
— Wilhelm Busch
Auch das Zufälligste ist nur ein auf entfernterem Wege herangekommenes Notwendiges.
— Arthur Schopenhauer
Wir helfen anderen, um sie zur Gegenhilfe zu verpflichten, und die ihnen erwiesenen Dienste sind daher eigentlich nur Wohltaten, die wir uns selbst im Voraus erweisen.
— François de la Rochefoucauld
Für das Leben wird ein Ideal benötigt. Ein Ideal ist jedoch nur dann Ideal, wenn es Vollkommenheit ist.
— Leo Tolstoi
Es kann nicht die Aufgabe eines Politikers sein, die öffentliche Meinung abzuklopfen und dann das Populäre zu tun. Aufgabe des Politikers ist es, das Richtige zu tun und es populär zu machen.
— Walter Scheel
Wir leben in einem Zeitalter, in dem die überflüssigen Ideen überhand nehmen und die notwendigen Gedanken ausbleiben
— Joseph Joubert
Das Regieren in einer Demokratie wäre wesentlich einfacher, wenn man nicht immer wieder Wahlen gewinnen müsste.
— Georges Clemenceau
Ich lüge nie, doch niemand kann mich zwingen, die Wahrheit zu sagen.
— Charles de Talleyrand
Neben der edlen Kunst, Dinge zu verrichten, gibt es die edle Kunst, Dinge unverrichtet zu lassen.
Den Feierabend muss man am Morgen suchen.
Das Schlimmste, was Hitler uns angetan hat - und er hat uns viel angetan - ist doch dies gewesen, dass er uns in die Scham gezwungen hat, mit ihm und seinen Gesellen gemeinsam den Namen Deutsche …
— Theodor Heuss
Das will ich tun, es ist des Vaters Wille.
Bitten von Höhergestellten klingen immer stark nach Befehlen.
— Henry Fielding
Wie wir die Arbeit anschauen, so schaut uns die Arbeit wieder an
Staatsmänner sind nicht nur verpflichtet, Argumente zu verwenden, die sie nicht für schlüssig halten; sie müssen auch Meinungen verteidigen, die sie nicht für wahr halten.
— Walter Bagehot
Der Mensch sollte lesen, wozu es ihn gerade treibt; was er nur aus Pflichtgefühl liest, wird ihm wenig nützen.
— François de la Rochefoucauld
Die Menschheit ist zum Werkzeug ihrer Werkzeuge geworden.
— Henry David Thoreau