Sprüche über Pflicht
413 Sprüche — Seite 12
Ein Beruf ist das Rückgrat des Lebens.
— Friedrich Nietzsche
Die Ehe ist für uns arme Sünder ein Marterstand, drum, Eltern, zwingt doch keine Kinder ins Eheband.
— Johann Wilhelm Ludwig Gleim
Wenn der Himmel einen Menschen erschaffen hat, muss es für ihn auch eine Aufgabe geben
Du magst dich grade selber nicht, alles wird für dich zur Pflicht, mach eine Dummheit wie als Kind, die Wirkung ist ganz unbestimmt, ob du nun Er bist oder Sie - schaden kann das nie.
In notwenigen Dingen: Die Einheit. In fraglichen Dingen: Die Freiheit. In allen Dingen: Die Liebe.
— Rabindranath Tagore
Das Kind ist immer noch Symbol einer ständigen Vereinigung von Liebe und Pflicht.
— George Eliot
Angenehm sind die erledigten Arbeiten.
— Marcus Tullius Cicero
Beneide niemals den ersten, denn er hat es immer am schwersten.
Wenn der Mensch mit sich zu kämpfen beginnt, erwirbt er sich Verdienst.
— Robert Browning
Es ist nichts als die Tätigkeit nach einem bestimmten Ziel, was das Leben erträglich macht.
— Friedrich von Schiller
Spiel und Scherz darf man üben, wie man dem Schlaf und anderen Erholungen sich hingibt: Wenn man den schweren und ernsten Pflichten Genüge getan hat.
— Marcus Tullius Cicero
Arbeiten muss man, alles andere - zum Teufel damit.
— Anton Tschechow
Jede neue Steuer hat etwas erstaunlich ungemütliches für denjenigen, der sie zahlen oder auch nur auslegen soll.
— Otto von Bismarck
Was ein Mensch in der Welt auch tue, und sei es noch so weitwirkend: Hat er nicht seine Pflicht gegen seine Eltern erfüllt, so ist alles andere hinfällig.
— Solon
Der Schüler sieht den Lehrer nur als Zuchtmeister und die Geissel der Kindheit an.
— Jean-Baptiste Rousseau
Die unerträglichsten Heuchler sind diejenigen, die jedes Vergnügen, das ihnen geboren wird, von der Pflicht zur Taufe tragen lassen.
— Marie von Ebner-Eschenbach
Die Welt ist rund und muss sich drehn, was oben war, muss unten stehn.
— Rudolf Baumbach
Das kleine Wörtchen "muß" ist doch von allen Nüssen, die Menschen knacken müssen, die allerhärt’ste Nuß.
— Ludwig Bechstein
Bitter ist es, das heute zu müssen, was man gestern noch wollen konnte.
— Karl Ferdinand Gutzkow
Wenn mich jemand zwingt, Abstand zu wahren, habe ich den Trost, dass er ihn gleichfalls wahrt.
— Jonathan Swift