Sprüche über Hoffnung
498 Sprüche — Seite 23
Glaube bringt uns Gottes Segen, Liebe Glück auf allen Wegen, Hoffnung Trost in jeder Not, und Geduld bringt Rosen!
Nichts bindet den Geist so stark wie Besitz. Die Furcht vor Verlust läßt keinen Frieden, die Hoffnung auf Erwerb keine Ruhe aufkommen.
— August Strindberg
Dass sich die Wogen senken und heben, das ist eben des Meeres Leben. Und dass es hofft von Tag zu Tag, das ist des Herzens Wellenschlag
— Friedrich Rückert
Was wäre das Leben ohne Hoffnung? Ein Funke, der aus Kohle springt und verlischt.
— Johann Christian Friedrich Hölderlin
Der Mensch ist vor allen anderen Geschöpfen ein auf Hoffnung gestelltes Wesen.
— Friedrich von Schlegel
Das einzige, was der Illusionslose respektiert, ist die Hoffnung
— Marquis de Vauvenargues
Es ist nötig, an dem neuen Weg zu arbeiten. Dies ist unverhältnismäßig schwer, aber durchaus nicht ohne Hoffnung.
— Wladimir Iljitsch Lenin
Auf der Wiese der Hoffnung weiden viele Narren
Die Schienbeine und die Hoffnungen soll man nicht zu weit hinausstrecken.
— Epiktet
Hoffnungen, Pläne und Illusionen sind Verjüngungselemente des Lebens. Es sind Morgenröten, deren Glanz immer wieder bezaubert
— Martin Kessel
Jeden Morgen in meinem Garten öffnen neue Blüten sich dem Tag. Überall ein heimliches Erwarten, das nun länger nicht mehr zögern mag.
— Matthias Claudius
Wer einem Menschen die Hoffnung nimmt, nimmt einem Lahmen die Krücken
Wo keine Hoffnung ist, gibt es kein Sterben.
— Samuel Johnson
Erwarte alles vom Mitleid, nur keine Hilfe.
— Emanuel Wertheimer
Es gibt auch seelisch Farbenblinde, denen just für Hoffnungsgrün und Freudenrot das Auge fehlt.
— Franz Edler von Pernwald Schönthan
Horoskope liest, wer nicht hat, was er braucht. Die Horoskope bringen's nicht.
— Else Pannek
Die Hoffnung aufgeben bedeutet, nach der Gegenwart auch die Zukunft preisgeben.
— Pearl S. Buck
Der Mensch gibt ebenso schwer eine Furcht auf als eine Hoffnung.
— Otto Ludwig
Der Weise mit Hoffnung erträgt die Qualen des Lebens.
— Euripides
Hoffnung ist das einzige Gut, das allen Menschen gemein ist; selbst diejenigen, die nichts besitzen, besitzen noch Hoffnung.
— Thales von Milet