Sprüche über Hoffnung
498 Sprüche — Seite 16
Gelübde beginnen, wenn die Hoffnung tot ist.
— Leonardo da Vinci
Das Weib erzieht ein Bäumchen um der Blüten willen, der Mann hofft auf Früchte
— August von Kotzebue
Die Hälfte der Menschheit ist immer unglücklich, weil sie das nicht bekommen kann, womit die andere Hälfte unglücklich ist.
Es ist ein frommer Wunsch aller Väter, das, was ihnen selbst abgegangen, an den Söhnen realisiert zu sehen.
— Johann Wolfgang von Goethe
Es gibt eine Vollkommenheit tief inmitten alles Unzulänglichen. Es gibt eine Stille, tief inmitten aller Ratlosigkeit. Es gibt ein Ziel, tief inmitten aller weltlichen Sorgen und Nöte.
— Buddha
Eines Tages wird alles gut sein, das ist unsere Hoffnung. Heute ist alles in Ordnung, das ist unsere Illusion.
— Voltaire
Stösst du einmal an Grenzen, so sollen sie nicht das Ende deiner Träume bedeuten. Mögest du eine offene Tür finden, durch die du hindurchgehen kannst.
Deinen Gläubigen, o Herr, wird das Leben nicht genommen, es wird nur neu gestaltet.
Es sind nicht die Vollkommenen, sondern die Unvollkommenen, welche der Liebe bedürfen. Wurde einem eine Wunde zugefügt, sei es durch die eigene oder die fremde Hand, dann sollte die Liebe herannahen …
— Oscar Wilde
"Ich hatte mich so gefreut!", sagst du vorwurfsvoll, wenn dir eine Hoffnung zerstört wurde. Du hast dich gefreut, ist das denn gar nichts?
— Marie von Ebner-Eschenbach
Oh Schwesterherz, ich schreibe fein, in dein Poesiealbum mich ein. Auch wenn wir uns mal zoffen und streiten, du hast auch deine guten Seiten! Ich hoffe, wenn die Jahre vergehen, wir immer noch …
Ich bin die Heimat durchzogen, und ich habe sie reicher gefunden, als ich zu hoffen gewagt hatte.
— Theodor Fontane
Das Unerwartete zu erwarten, verrät einen durchaus modernen Geist.
— Oscar Wilde
Harre, hoffe. Nicht vergebens zählest du der Stunden Schlag: Wechsel ist das Los des Lebens, und - es kommt ein andrer Tag.
— Theodor Fontane
Nur durch die Hoffnung bleibt alles bereit, immer wieder neu zu beginnen.
— Charles Péguy
Schwach ist die Liebe, die mit dem Schwinden der Hoffnung selber schwindet oder gar erlischt.
— Bernhard von Clairvaux
Es ist nicht schlecht, seinem Nachbarn Gefälligkeiten zu erweisen, aber töricht, selber solche zu erheischen.
— Emil Gött
Das Gelobte Land liegt immer jenseits der Berge.
— Washington Irving
Weihnachten Markt und Straßen stehn verlassen, still erleuchtet jedes Haus, sinnend geh ich durch die Gassen, alles sieht so festlich aus. An den Fenstern haben Frauen buntes Spielzeug fromm …
— Joseph Karl Benedikt Freiherr von Eichendorff
Ich werde die wiedersehen, die ich auf Erden geliebt habe, und jene erwarten, die mich lieben.
— Antoine de Saint-Exupéry