Sprüche über Gerechtigkeit
204 Sprüche — Seite 6
Nichts erhält die Gesetze so wirksam wie ihre Anwendung gegen hochgestellte Personen.
— Tacitus
Gerechtigkeit ist vorübergehend, aber das Gewissen ist ewig.
— Martin Luther
Demokratie ist ein Regierungssystem, in dem die Stimmen gezählt und nicht gewogen werden.
— Aristoteles
In den Gerichtshöfen sollen die Gesetze sprechen und der Herrscher schweigen.
— Friedrich der Große
Intuition ist der eigenartige Instinkt, der einer Frau sagt, dass sie Recht hat, gleichgültig, ob das stimmt oder nicht.
— Oscar Wilde
Auf der Gerechtigkeit beruht alle Ordnung. Es gibt aber nicht zweierlei Gerechtigkeit auf Erden, eine nach unten und eine andere nach oben.
— Joseph Karl Benedikt Freiherr von Eichendorff
Einer, dessen Herz von Eifersucht verzehrt wird, ist niemals gerecht.
— George Sand
Um anderen gegenüber gerecht sein zu können, muss man sich selbst gegenüber ehrlich sein
— Jean-Baptiste Rousseau
Der Mensch wird nicht für seine Sünden bestraft, sondern durch sie
— Elbert Green Hubbard
Um sicher Recht zu tun, braucht man sehr wenig vom Recht zu wissen. Allein, um sicher Unrecht zu tun, muss man die Rechte studiert haben.
— Georg Christoph Lichtenberg
Ein gerechtes Urteil findet nur, wer sich öffentlich berät.
Gott will uns nicht durch eigene, sondern durch fremde Gerechtigkeit und Weisheit selig machen, durch eine Gerechtigkeit, die nicht aus uns kommt und aus uns wächst, sondern von anderswoher zu uns …
— Martin Luther
Eine gerechte Sache kennt kein Zurück.
Der Mensch muß das Recht suchen und das Glück kommen lassen
— Johann Heinrich Pestalozzi
Im Grund hat der Mensch nur zwei Probleme, nämlich, mit sich und anderen richtig umzugehen.
— Nikolaus B. Enkelmann
Um uns für unsere Faulheit zu bestrafen, gibt es außer unserem Misserfolg immer noch die Erfolge der anderen.
— Jules Renard
Wünsche nie etwas, was durch Mauern oder Vorhänge verborgen werden müsste.
— Mark Aurel
Das harte Wort schmerzt immer, sei's noch so gerecht.
— Sophokles
Gerechtigkeit wird nur dort herrschen, wo sich die vom Unrecht nicht Betroffenen genauso entrüsten wie die Beleidigten.
— Platon
Die Waage unterscheidet nicht zwischen Gold und Blei.