Sprüche über Gerechtigkeit
204 Sprüche — Seite 5
Wer sich den Gesetzen nicht fügen will, muss die Gegend verlassen, wo sie gelten.
— Johann Wolfgang von Goethe
Ein korrupter Minister ist nicht treu, ein treuer Minister ist nicht korrupt.
Es ist höchste Weisheit, an einen Gott zu glauben, der straft und belohnt
— Voltaire
Wenn wir gerecht gegen unsere Feinde sind, so ist das meistens ein Beweis, dass sie nicht die Stelle getroffen haben, wo wir verwundbar sind.
— Daniel Spitzer
Der Mensch ist nicht nach dem zu beurteilen, was er weiß, sondern nach dem, was er liebt
— Augustinus
"Die Tugend in die Mitte", sagte der Teufel und setzte sich zwischen zwei Juristen.
Gerechtigkeit entspringt dem Neide, denn ihr oberster Satz ist: Allen das gleiche.
— Walter Rathenau
Erst wenn man das Gute eines Dinges eingesehen hat, ist man berechtigt, ein Urteil über das Schlechte zu sprechen
— Friedrich von Schiller
Jede Wahrheit hat zwei Seiten. Wir sollten uns beide anschauen, bevor wir uns für die eine entscheiden.
— Aesop
Wenn es Dir gelingt, über Dich selbst Gericht zu sitzen, dann bist Du ein wirklicher Weiser.
— Antoine de Saint-Exupéry
Richtet nicht, und ihr werdet nicht gerichtet werden.
Man müsste Gott selber sein, um Erfolge und Misserfolge unterscheiden zu können.
— Anton Tschechow
Sind wir normale Menschen, verhalten wir uns zu allen gleich, dann braucht man keine künstlich geschaffene Solidarität.
— Anton Tschechow
Monarchie ist das einzige System, in dem die Macht zum Wohl aller ausgeübt wird
— Aristoteles
Es geht eine große und ewige Schönheit durch die ganze Welt, und diese ist gerecht über den kleinen und großen Dingen verstreut.
— Rainer Maria Rilke
Die Welt ist kein Machwerk, und die Tiere sind kein Fabrikat zu unserem Gebrauch. Nicht Erbarmen, sondern Gerechtigkeit ist man den Tieren schuldig
— Arthur Schopenhauer
Das harte Wort schmerzt immer, sei's auch ganz gerecht.
— Sophokles
Der Gerechte ist am wenigsten zu erschüttern; der Ungerechte ist von höchster Erschütterung durchdrungen.
— Epikur
Gerechtigkeit ist vorübergehend, aber das Gewissen ist ewig.
— Martin Luther
Nichts erhält die Gesetze so wirksam wie ihre Anwendung gegen hochgestellte Personen.
— Tacitus