Sprüche über Angst
427 Sprüche — Seite 7
Die Schrift hat Stellen genug, um alle Stände zu trösten und alle Stände zu erschrecken.
— Blaise Pascal
Wer gar zu viel bedenkt, wird wenig leisten.
— Friedrich von Schiller
Denn wer begehrt, der fürchtet auch. Und wer in Furcht lebt, ist für mich nicht frei.
— Horaz
Die Ursache, die den Aberglauben hervorbringt, erhält und ernährt, ist die Furcht.
— Baruch de Spinoza
Wer kämpft, kann verlieren, wer nicht kämpft, hat schon verloren
— Bertolt Brecht
Es fliehen nicht alle, die den Rücken kehren.
— Christoph Lehmann
Wovor ich mich am meisten fürchte, ist die Furcht.
— Michel de Montaigne
Was der Mensch auch gewinnt, er muss es teuer bezahlen, wär es auch nur mit der Furcht, ob er's nicht wieder verliert.
— Christian Friedrich Hebbel
Die Angst vor einer Gefahr kann manchmal die größte der Gefahren sein.
— Niccolò Tommaseo
Versuche nie vor etwas die Flucht zu ergreifen. Ein Mensch, der die Flucht ergreift, ist ein Drückeberger. Und ein Drückeberger kommt nie von etwas los.
— John Steinbeck
Ein Mensch, der Angst hat, wird zum reißenden Tier.
— John Steinbeck
Wir sollten weder im Zorn zurückschauen, noch furchtsam nach vorn, sondern mit offenen Augen umherblicken.
— James Thurber
Glücklich sind wir zwei gegangen immer gleichen Schritts. Was du vom Schicksal hast empfangen, ich empfing es mit. Doch nun heißt es Abschied nehmen und mir wird so bang, jeder muss alleine gehen s …
Meine Freunde, bittet Gott um Fröhlichkeit, seid fröhlich wie die Kinder, wie die Vögel des Himmels. Die Sünde der Menschen soll euch nicht bekümmern, fürchtet euch nicht, daß sie euch an der Vollendu …
— Fjodor M. Dostojewski
Die sich lieben, die fürchten sich nicht.
— Theodor Fontane
Was uns gewöhnlich hindert, unsere Freunde auf den Grund unseres Herzens blicken zu lassen, ist nicht so sehr Misstrauen gegen sie als gegen uns.
— François de la Rochefoucauld
Jede Furcht rührt daher, dass wir etwas lieben.
— Thomas von Aquin
Die Furcht schützt die Tempel besser als alle Mauern.
— Gustave Flaubert
Wer von den ungewissen Ereignissen der Zukunft nichts erhofft und nichts befürchtet, ist wahrhaft klug.
— Anatole France
Faulheit ist die Furcht vor bevorstehender Arbeit
— Marcus Tullius Cicero