Sprüche über Angst
427 Sprüche — Seite 18
Sobald eine Frau ihrem Mann ein Kind schenkt, wächst ihre Fähigkeit, sich Sorgen zu machen: Sie hört mehr Einbrecher, sie riecht mehr Verbranntes, im Theater oder beim Tanz fragt sie nach, ob ihr …
— James Thurber
Nur nicht zaghaft dem neuen Jahr entgegenstreben, wir müssen stets auf's Neue am Lebensteppich weben
Wenn das Glück groß ist, muss man das Unglück fürchten.
Wer Rosen brechen will, scheue die Dornen nicht.
Das Einzige, was wir zu fürchten haben, ist die Furcht.
— Michel de Montaigne
Sei schlicht und wahr, blick der Gefahr frei ins Gesicht: fürchte dich nicht!
Es gefällt ihm wie den Eulen das Tageslicht und die Dieben die Laternen.
Wer einen Hasen im Busen trägt, der fliehe.
Verzagter Hund bellt am meisten.
Lamm, Lamm! ist des Wolfes Vesperglocke.
Das Löwenmaul hat ein Hasenherz.
Wenn der Löwe brüllt, so zittert der Wald.
Die gezählten Schafe frißt der Wolf auch.
Über Vergangenes mache dir keine Sorge, dem Kommenden wende dich zu.
Einem Dieb ist immer ängstlich zumute.
Wer ohne Beil los zieht, dem kann im Walde nicht wohl sein
— Gottfried Keller
Wenn der Mensch in Angst und Not ist und in Furcht gejagt worden, so läuft er in Schrecken weiß nicht wohin, um Hilfe zu suchen. Das Tier, wenn es gejagt wird, springt ja auch ins Wasser und ersäuft, …
— Johann Heinrich Pestalozzi
Es ist sonderbar, dass der Mensch sich nicht vor sich selbst fürchtet.
— Friedrich von Schlegel
Was der Mensch fliehen will, das bringt er mit an den Ort, an den er flieht
— Carl Friedrich Paul Ernst
Ich fürchte, unsere allzu sorgfältige Erziehung liefert uns nur Zwergobst.
— Georg Christoph Lichtenberg