Sprüche über Persönlichkeit
435 Sprüche — Seite 12
Alle Charaktere sind aus denselben Elementen zusammengesetzt; nur die Proportionen machen den Unterschied aus.
— Théodore Simon Jouffroy
"Es kommt, wie es kommen muss", ist die Ausrede aller Faulpelze.
— Wilhelm Raabe
Ein Revolutionär ist ein Mann, der das Feuer der Unzufriedenheit mit Benzin löscht.
— Henry de Montherlant
Wer auf Hochachtung pocht, fordert alles um sich zum Tadel heraus. Eine jede Entdeckung auch des mindesten Fehlers macht jedermann eine wahre Freude.
— Immanuel Kant
Solange der Geist sich nicht wandelt, ist jede äußere Wandlung nichtig.
— Walt Whitman
Nicht fort sollt ihr euch entwickeln, sondern hinauf.
— Friedrich Nietzsche
Ein Charakter ist wie ein Baum und der gute Ruf wie sein Schatten
— Abraham Lincoln
Ein Moralist ist der schrecklichste, konsequenteste, heuchlerischste Egoist.
— Stanislaw Brzozowski
Lachen und Lächeln sind Tor und Pforte, durch die viel Gutes in den Menschen hineinhuschen kann.
— Christian Morgenstern
Hochmut ist, aus Liebe zu sich selbst eine höhere Meinung von sich haben, als recht ist.
— Baruch de Spinoza
Große, starke Seelen sind selten ärgerlich, desto mehr aber schwache und fast alle Weiber
— Karl Julius Weber
Der Charakter offenbart sich weniger an großen Taten... An Kleinigkeiten zeigt sich die wahre Natur des Menschen
— Jean-Jacques Rousseau
Wenn jemand bescheiden bleibt, nicht beim Lobe, sondern beim Tadel, dann ist er's.
— Jean Paul
Glücklich zu sein ist eines der besten Mittel, ein guter Mensch zu werden.
— Eugene O'Neill
Durch nichts bezeichnen die Menschen mehr ihren Charakter als durch das, was sie lächerlich finden.
— Johann Wolfgang von Goethe
Geizhälse sind die Plage der Zeitgenossen, aber das Entzücken ihrer Erben
— Theodor Fontane
Wo es den Rednern an Tiefe fehlt, da gehen sie in die Breite.
— Charles-Louis de Montesquieu
Die Männer von Charakter sind das Gewissen der Gesellschaft, zu der sie gehören.
— Samuel Smiles
Man ist kein Milliardär, wenn man seine Millionen noch zählen kann.
— René Descartes
Ein verständiger Mann läßt sich selbst nicht beherrschen, noch sucht er andere zu beherrschen; er will, dass einzig und allein und allezeit die Vernunft herrsche.
— Jean de la Bruyère