Sprüche über die Liebe
727 Sprüche — Seite 11
Tadelt man, dass wir uns lieben, dürfen wir uns nicht betrüben: Tadel ist von keiner Kraft. Andern Dingen mag das gelten, kein Missbilligen, kein Schelten, macht die Liebe tadelhaft.
— Johann Wolfgang von Goethe
Verliebtsein ist nur ein außerordentlicher Fall von freiwilliger Blindheit!
— Honoré de Balzac
Dass sie ewig grünen bliebe, die schöne Zeit der jungen Liebe.
— Friedrich von Schiller
Wem nie durch Liebe Leid geschah, dem ward auch Lieb´ durch Lieb´ nie nah. Leid kommt wohl ohne Lieb´ allein, Lieb´ kann nicht ohne Leiden sein.
— Gottfried von Strassburg
Der Gott muss in den Liebenden sein, ihre Umarmung ist eigentlich seine Umschließung, die sie in demselben Augenblicke gemeinschaftlich fühlen, und hernach auch wollen.
— Friedrich Schleiermacher
Es sucht jeder in der Liebe nur sich, und es ist das höchste Glück, sich in ihr zu finden.
— Bettina von Arnim
Die Liebe ist das geistige Auge, sie erkennt das Himmlische.
— Bettina von Arnim
Die Liebe trägt die Seele, wie die Füße den Leib tragen.
— Katharina von Siena
Die Liebe besteht zu drei Viertel aus Neugier.
— Giacomo Casanova
Ohne Liebe kann die Seele nicht leben. Sie muss etwas lieben, sie ist aus Liebe geschaffen.
— Katharina von Siena
Liebe ist freiwillige Gabe, Schmeichelei, Huldigung.
— Johann Wolfgang von Goethe
Wehe der Liebe, die an den Blicken der Menschen stirbt.
— Frank Wedekind
Ein liebendes Weib ist unverwüstlich.
— John Steinbeck
Liebe sollte eine Kunst sein. Frauen wollen in Stimmung gehalten werden. Sie möchten ständig umsorgt und angebetet sein.
— John Knittel
Die sich lieben, die fürchten sich nicht.
— Theodor Fontane
In einem Kämpferherzen ist kein Platz für Kummer und Liebe.
— John Knittel
Jede Furcht rührt daher, dass wir etwas lieben.
— Thomas von Aquin
Die Liebe bedarf der Zeit, wie die Flamme der Nahrung.
— Ernst Friedr. Ludwig Adolf Eckstein
Die Liebe hat kein Maß der Zeit, sie lernt und blüht und reift in einer schönen Stunde.
— Theodor Körner
Zu einem Gespräch unter Frauen gehören mindestens drei: Zwei, die sprechen, und eine, über die gesprochen wird.
— Alphonse Karr