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Sprüche über Kunst

309 Sprüche — Seite 7

  1. Bücher sind Brillen, durch welche die Welt betrachtet wird; schwachen Augen freilich nötig, zur Stütze, zur Erhaltung. Aber der freie Blick ins Leben erhält das Auge gesünder.

    Ludwig Andreas Feuerbach

  2. Leute kommen zur Musik, Vergessenheit zu suchen: ist die nicht auch eine Form der Täuschung?

    Claude Debussy

  3. Die Kunst gehört keinem Lande an, sie stammt vom Himmel

    Michelangelo

  4. Kitsch ist das Echo der Kunst.

    Kurt Tucholsky

  5. Die Baukunst fordert vor allem Ruhe.

    Karl Friedrich Schinkel

  6. Der Inhalt unserer Kunst liegt primär in dem, was unsere Augen denken.

    Paul Cezanne

  7. Die Kunst ist das Gewissen der Menschheit.

    Christian Friedrich Hebbel

  8. Die meisten Bücher von heute sehen so aus, als wenn sie an einem einzigen Tag geschrieben zu sein, nach Büchern, die am Vorabend gelesen wurden.

    Nicolas Chamfort

  9. Wenn Sie mich, als Künstler, fragen, was ich in dieser Welt zu tun habe, werde ich antworten: Ich bin hier, um laut zu leben.

    Emile Zola

  10. Musik ist die versteckte arithmetische Tätigkeit der Seele, die sich nicht dessen bewußt ist, dass sie rechnet.

    Gottfried Wilhelm Leibniz

  11. Kein Bild, kein Wort kann das Eigenste und Innerste des Herzens aussprechen wie die Musik. Ihre Innigkeit ist unvergleichlich, sie ist unersetzlich!

    Friedrich Vischer

  12. Um ein guter Maler zu sein, braucht es vier Dinge: weiches Herz, feines Auge, leichte Hand und immer frisch gewaschene Pinsel. …

    Anselm Feuerbach

  13. Häufig schlägt der Ratsuchende das Buch eines Dichters auf, der von ganz anderen Dingen schreibt, und es springt ihm doch eine Stelle ins Auge, die wunderbar auf sein Problem zutrifft.

    Augustinus

  14. Zu viele Männer zögern ihren Abgang von der Bühne hinaus. Das ist schlechtes Theater und schlechtes Leben.

    John Steinbeck

  15. Zeichnen ist Sprache für die Augen, Sprache ist Malerei für das Ohr.

    Joseph Joubert

  16. Musik ist der Schlüssel zum weiblichen Herzen.

    Johann Gottfried Seume

  17. Das Leben ist ein dorniger Rosenstock und die Kunst seine Blüte.

    Georg Ebers

  18. Man sagt nichts Wesentlich über den Dom aus, wenn man nur von den Steinen spricht.

    Antoine de Saint-Exupéry

  19. Die echten Schriftsteller sind Gewissensbisse der Menschheit.

    Ludwig Andreas Feuerbach

  20. Wer Geld braucht, gewinnt es sich durch die Kunst immer noch auf die unschuldigste Weise und tut jedenfalls anderen am wenigsten Schaden durch die Art, wie er ihr Geld ihnen abnimmt.

    Wilhelm Raabe