Sprüche über Welt
734 Sprüche — Seite 16
Muss denn nicht jeder bittere Erfahrungen in der Welt machen, um die Welt kennenzulernen?
— Jakob Michael R. Lenz
Wer in der wirklichen Welt arbeiten kann und in der idealen leben, der hat das Höchste erreicht.
— Ludwig Börne
Neiden und beneidet werden ist das meiste tun auf Erden.
— Friedrich von Logau
Zeit = Die Seele der Welt
Geläng es mir, des Weltalls Grund, somit auch meinen, auszusagen, so könnt´ ich auch zur selben Stund mich selbst auf meinen Armen tragen.
— Franz Grillparzer
Je vollständiger man ein Individuum lieben oder bilden kann, je mehr Harmonie findet man in der Welt.
— Friedrich von Schlegel
Nimm die Welt von der leichten Seite, und der Geist wird frei von jeder Last sein.
— Laotse
Auch wenn man nur zum Fenster hinaus schaut, sieht man die Welt.
— Wilhelm Raabe
Schönheit ist der Sinn der Welt. Schönheit genießen heißt: die Welt verstehen
— Otto Julius Bierbaum
Nur Träumer finden ihren Weg durchs Mondlicht und erleben die Morgendämmerung, bevor die Welt erwacht.
— Oscar Wilde
Vergiss, wieviel Plag und Pein das alte Jahr beschieden. Tritt froh hinein mit aller Welt in Frieden!
Alles auf der Welt kommt auf einen gescheiten Einfall und auf einen festen Entschluss an.
— Johann Wolfgang von Goethe
Die Frage des Friedens ist nicht zuerst eine Frage an die Welt, sondern für jeden an sich selbst
— Karl Theodor Jaspers
Man entdeckt keine neuen Weltteile, ohne den Mut zu haben, alle Küsten aus den Augen zu verlieren.
— André Gide
Nicht Geld, sondern Schlauheit und Kraft regiert die Welt.
— John Knittel
Die Welt ist schön und es lohnt sich, für sie zu kämpfen.
— Ernest Miller Hemingway
Was mich hinaustreibt in die weite Welt, ist eben das, was so viele ins Kloster getrieben hat: die Sehnsucht nach der Selbstverwirklichung.
— Graf Hermann Keyserling
Die Erde ist rund - aber man stößt sich an tausend Ecken.
— Martin Kessel
Wie viele Fehler geschehen in der Welt, weil man ohne Überlegung zu Werke geht.
— Theresia von Avila
Ein Glücksfall verändert die Ansicht der Welt: alles Vergangene wirkt, als sei es verhext gewesen.
— Martin Kessel