Sprüche über Trauer
421 Sprüche — Seite 18
Selig sind die Toten, die im Herrn sterben, sie ruhen aus von ihren Leiden und ihre Werke folgen ihnen nach.
Selig sind die Toten, die im Herrn sterben, sie ruhen aus von ihren Leiden und ihre Werke folgen ihnen nach.
Wenn durch einen Menschen ein wenig mehr Licht und Wahrheit in der Welt war, hat sein Leben einen Sinn gehabt
— Alfred Friedrich Delp
Drei Dinge überleben den Tod. Es sind Mut, Erinnerung und Liebe.
Ohne ein Leben nach dem Sterben bleibt dieses Leben ein phantastische Chaos. Verstanden werden kann das Leben nur als Leben im Licht der Ewigkeit.
— Carl Ludwig Schleich
Denn unser keiner lebt sich selber, und keiner stirbt sich selber. Leben wir, so leben wir dem Herrn; sterben wir, so sterben wir dem Herrn. Darum: wir leben oder sterben, so sind wir des Herrn.
Wir haben so viel, wieviel wir glauben und hoffen, denn dem Glaubenden ist alles möglich.
— Martin Luther
Es kann nicht immer so bleiben, hier unter dem wechselnden Mond, es blüht eine Zeit und verwelket, was mit uns die Erde bewohnt.
— August von Kotzebue
Am Ruheplatz der Toten, da pflegt es still zu sein, man hört nur leises Beten bei Kreuz und Leichenstein
— Ludwig Uhland
Aus dem Lieben Kreis geschieden, aus dem Herzen aber nie. Weinet nicht, sie ruht in Frieden, doch sie starb und noch zu früh.
Wenn einer zur letzten Ruhe gelegt worden ist, dann lass auch die Erinnerung an ihn zur Ruhe kommen! Wenn der Lebensgeist ihn verlassen hat, tröste Dich über den Verlust.
Hör ich das Mühlrad gehen: Ich weiß nicht, was ich will - ich möcht am liebsten sterben, da wär's auf einmal still!
— Joseph Karl Benedikt Freiherr von Eichendorff
Auf der Welt ist kein Bestand wir müssen alle sterben.
— Georg Büchner
Siehe, die Trauer, sie ist des Trauernden einziger Trost.
— Rupert Johann Hammerling
Wir setzen uns mit Tränen nieder und rufen dir im Grabe zu: Ruhe sanft, sanfte Ruh!
— Johann Sebastian Bach
Erloschen ist das Leben dein, du wolltest gern noch bei uns sein. Dein Wille war stark,du wolltest die Krankheit bezwingen und wusstest nicht, was sie verbarg. Vergeblich war dein Ringen. Wie schme …
So wie ein Blatt vom Baume fällt, geht ein Leben aus der Welt, die Vöglein singen weiter.
— Theodor Storm
Die Toten sind nicht tot, sie gehen mit, unsichtbar sind sie nur, unhörbar ist ihr Schritt.
— Gorch Fock
Wer stirbt, erwacht zum ewigen Leben
— Franz von Assisi
Manchmal sind es die Träume, die dich überwintern lassen, die dich in der Zeit abgestorbener Liebe und erfrorener Hoffnung in zarten Bildern ahnen lassen, dass kahle Zweige morgen wieder Knospen …