Sprüche über Trauer
421 Sprüche — Seite 11
Wir sind so lang gegangen, durch Glück und auch durch Leid. Was wir auch angefangen, wir waren stets zu zweit. Nun bist du fort gegangen, zurück bleib' ich allein, jedoch in meinem Herzen wirst Du …
Mir tut es allemal weh, wenn ein Mann von Talent stirbt; denn die Welt hat dergleichen nötiger als der Himmel.
— Georg Christoph Lichtenberg
Ein guter, edler Mensch, der mit uns gelebt, kann uns nicht genommen werden, er lässt eine leuchtende Spur zurück gleich jenen erloschenen Sternen, deren Bild noch nach Jahrhunderten die Erdbewohn …
— Thomas Carlyle
Könnten wir noch einmal in Deine Augen sehen, so würden all unser Leid und Weh schwinden. Könnten wir Deinen Mund noch einmal küssen, so würden wir ganz und gar gesund. Könnten wir Dich noch einma …
Zur Vollendung des Menschen gehört auch der Tod; denn auch er gehört zur Bestimmung, das heißt zur Natur des Menschen.
— Ludwig Andreas Feuerbach
Nun legen wir alles still in Gottes ewige Hände, das Leid, den Schmerz, den Anfang und das Ende
Wir sind froh, dass wir ihn hatten. Wir sind traurig, dass er uns genommen wurde. Wir sind dankbar, dass wir bei seinem Abschied nicht einsam sein mussten.
Alles hat seine Zeit: geboren werden und sterben, sich umarmen und sich aus der Umarmung lösen, reden und schweigen.
Alles hat seine Zeit: geboren werden und sterben, sich umarmen und sich aus der Umarmung lösen, reden und schweigen.
Man kann den Tod eines geliebten Menschen tief und innig beklagen und doch in Hoffnung weiterleben.
— Theodor Fontane
Man kann den Tod eines geliebten Menschen tief und innig beklagen und doch in Hoffnung weiterleben.
— Theodor Fontane
Wenn einer eine Blume liebt, die es nur ein einziges Mal gibt auf allen Millionen und Millionen Sternen, dann genügt es ihm völlig, dass er zu ihnen hinaufschaut, um glücklich zu sein.
— Antoine de Saint-Exupéry
Der Tod ist nichts anderes als die Grenze unseres Sehens. Wenn wir um einen Menschen trauern, freuen sich andere, die ihn hinter dieser Grenze wiedersehen.
Wenn ich sterben werde. Herr, ich komme zu Dir, denn ich habe in Deinem Namen den Acker bestellt. Dein ist die Saat. Ich habe diese Kerze gebildet. An dir ist es, sie anzuzünden. Ich habe diesen …
— Antoine de Saint-Exupéry
Für einen Vater, dessen Kind stirbt, stirbt die Zukunft. Für ein Kind, dessen Eltern sterben, stirbt die Vergangenheit.
— Berthold Auerbach
Du kannst Tränen vergießen, weil sie gegangen ist, Du kannst lächeln, weil sie gelebt hat, Du kannst die Augen schließen und von ihr träumen, Du kannst die Augen öffnen und sehen, was sie hinterl …
Der Tod ist nicht für schlimm zu achten, dem ein gutes Leben vorangegangen
— Augustinus
Unsere lieben Toten sind nicht gestorben, sie haben nur aufgehört, sterblich zu sein.
— Ottokar Kernstock
Wollst endlich sonder Grämen aus dieser Welt uns nehmen durch einen sanften Tod! Und, wenn du uns genommen, lass uns in Himmel kommen, du unser Herr und unser Gott.
— Matthias Claudius
Gib uns Frieden, Herr, an dem Tag, der keinen Abend kennt.
— Augustinus