Sprüche über Trauer
421 Sprüche — Seite 10
Der Tod bedeutet nichts anderes als Leben in rein geistigen, geläutertem, glückseligem Zustand, Befreiung der Seele vom erdenschweren Leid.
— Rudolf von Tavel
Jedes Leben hinterlässt Spuren, die sich tief eingraben in die Seele derer, die bereit sind, die Spuren zu sehen und sie lesen zu lernen!
Du hast für mich gesorgt, geschafft, ja sehr oft über deine Kraft. Nun ruhe aus, du gutes Herz, wer dich gekannt, fühlt unseren Schmerz.
Der Tod nahm uns einen geliebten Menschen, doch leben wir in der Zuversicht, dass bei Gott diese Trennung nicht endgültig ist.
Wenn man einen Menschen verliert, den man geliebt hat, dann stirbt ein Stück seines eigenen Lebens mit ihm. Aber wenn man sich etwas von dem bewahrt, das sich einem durch ihn an innerem Reichtum e …
Anfangs wollt ich fast verzagen, und ich glaubt, ich trüg es nie, und ich hab es doch getragen - aber fragt mich nur nicht wie?
— Christian Johann Heinrich Heine
Stark wie der Tod ist die Liebe. Auch Wasserfluten löschen sie nicht aus.
Tod! Eine Welt voll Schmerzen liegt in diesem Worte. Es ist ein zweischneidiges Schwert, das, indem es das teuerste unseres Herzens mordet, so tief in die Brust eindringt, dass sich alles um uns h …
— Hans Christian Andersen
Dreifach ist der Schritt der Zeit: Zögernd kommt die Zukunft hergezogen, Pfeilschnell ist das Jetzt verflogen, Ewig still ist die Vergangenheit.
— Friedrich von Schiller
Freude macht uns Unsterblichen gleich. Das Siegel der Menschheit drückt uns der Schmerz auf die Stirn, wenn er uns beugt und erhebt
— Franz Emanuel August Geibel
Du siehst den Garten nicht mehr grünen, du siehst die Blumen nicht mehr blühen. Hast stets geschafft, manchmal gar über Deine Kraft. Alles hast Du gern gegeben. Liebe, Arbeit war Dein Leben. Du ha …
Die Todesstunde ist die Geburt zu einem neuen Leben.
Das Leben stirbt nicht, und du dienst ihm getreu, du dienst ihm in deinem Kind, und aus aller Trauer erhebt sich stets neu der ewige Sommerwind.
Aller Menschen harrt der Tod und keinen gibt´s auf Erden, der untrüglich weiß, ob ihn der nächste Morgen noch am Leben trifft.
— Euripides
Die Menschen gehen viel zu nachlässig mit ihren Erinnerungen um. - Alle Erinnerung ist Gegenwart.
— Novalis
Alles Wachsen ist ein Sterben, jedes Werden ein Vergehen. Alles Lassen ein Erleben, jeder Tod ein Auferstehn.
Wo der Tod auf uns wartet, ist unbestimmt, wir wollen überall auf ihn gefasst sein.
— Michel de Montaigne
Es gibt Dinge, die man nicht sagen kann, weil es keine Worte gibt, um sie zu sagen.
— Frederico Garcia Lorca
Wenn ein Mensch stirbt, dann ist das so, wie wenn ein Schiff hinter dem Horizont verschwindet. Es ist da, nur wir sehen es nicht mehr.
Mir tut es allemal weh, wenn ein Mann von Talent stirbt; denn die Welt hat dergleichen nötiger als der Himmel.
— Georg Christoph Lichtenberg