Sprüche über Talent
389 Sprüche — Seite 15
Moral ist ein Maulkorb für den Willen, Logik ein Steigriemen für den Geist.
— Franz Grillparzer
Zwischen Können und Tun liegt ein Meer und auf seinem Grunde gar oft die gescheiterte Willenskraft.
— Marie von Ebner-Eschenbach
Unerlässlich ist es, dass der Sänger auch ein guter Musiker ist.
— Richard Wagner
Verstecke deine Talente nicht. Sie wurden dir zum Gebrauch gegeben. Was bedeutet eine Sonnenuhr im Schatten?
— Benjamin Franklin
Die Natur auffassen und sie unmittelbar benutzen, ist wenig Menschen gegeben
— Francois Rabelais
Ich bin immer noch der Meinung, dass Kunst von Können herkommt; käme es von Wollen, hieße sie Wulst.
— Max Liebermann
Mutterschaft ist für die Frau die höchste Berufung.
— Leo Tolstoi
Die zum Dank Begabten sind auch zur Freude begabt
Das Gespür für Chancen und die Fähigkeit, sie zu nutzen, sind die Schlüssel zum Erfolg.
Glück ist Talent für das Schicksal.
— Novalis
Unsere Wünsche sind die Vorboten der Fähigkeiten, die in uns liegen
— Johann Wolfgang von Goethe
Das Genie macht die Fußstapfen, und das nachfolgende Talent tritt in dieselben hinein, tritt sie aber schief.
— Wilhelm Raabe
Kann ich nicht Dombaumeister sein, behau, ich als Steinmetz einen Stein. Fehlt mir auch dazu Geschick und Verstand, trage ich Mörtel herbei und Sand
— Rudolf Baumbach
Entwickle dich zu dem einmaligen, unverwechselbaren, unaustauschbaren Menschen, der in dir angelegt ist.
— Pindar
Der Mensch ist das einzige Lebewesen, das Feuer machen kann, und das hat ihm die Herrschaft über die Welt gegeben.
— Antoine de Rivarol
Wenn einer zeigen soll, was er kann, so muss man ihm auch die Gelegenheit geben, sich zu beweisen.
Es ist vielleicht die größte Tragödie des Alters, dass die Vorzüge der Jugend - Leichtsinn, Beweglichkeit, Liebesbereitschaft - beim alten Mann komisch wirken.
— Alexander Roda Roda
Fanatiker sind zu allem fähig, sonst aber zu nichts.
— Georg Christoph Lichtenberg
Es gibt eine natürliche Aristokratie unter den Menschen. Sie beruht auf Tugend und Talent.
— Thomas Jefferson
Nur im Unglück empfinden wir recht vollkommen all die großen Eigenschaften, die nötig sind, um es zu ertragen.
— Johann Wolfgang von Goethe