Sprüche und Zitate von Seneca
112 Zitate — Seite 6
Wer an den Spiegel tritt, um sich zu ändern, der hat sich geändert
Glücklich leben und naturgemäß leben ist eins
Glücklich ist nicht, wer andern so vorkommt, sondern wer sich selbst dafür hält.
Eher muss man darauf achten, mit wem man isst und trinkt, als was man isst und trinkt
Dass es unzählige Krankheiten gibt, ist nicht verwunderlich; man braucht nur die Köche zu zählen
Wir sind geboren, um gemeinsam zu leben, und unsere Gesellschaft ähnelt einem Gewölbe, in dem Steine einander am Fallen hindern.
Es gibt ein altes Sprichwort: Ein Ermüdeter sucht Streit. Dasselbe gilt vom Hungrigen und Durstigen und überhaupt von jedem Menschen, den etwas quält.
Ich wundere mich oft darüber, wie leichtfertig man um Zeit bittet und sie anderen gewährt. Es ist gleichsam, als wenn um ein Nichts gebeten würde.
In Ruhe Wurzeln schlagen kann nur, wer aufhört, sich ständig umzuschauen und herumzuziehen.
Der Tod bedeutet die Tilgung jeglichen Schmerzes, und er ist die Grenze, über die unsere Leiden nicht hinausgelangen; er gibt uns wieder jenen Zustand der Ruhe zurück, dem wir vor unserer Geburt a …
Das Leben ist wie eine Rolle auf dem Theater. Es kommt nicht darauf an, dass lange, sondern dass gut gespielt wird.
Manche Zeit wird uns entrissen, manche gestohlen, manche verrinnt einfach. Am schädlichsten ist jedoch ein Verlust, der durch Nachlässigkeit entsteht.