Sprüche und Zitate von Seneca
112 Zitate — Seite 5
Jählings neigt sich der Genuss zum Schmerz, wenn er nicht Maß gehalten hat
Aller Besitz ist vom Schicksal geborgt.
Ich habe damit begonnen, mir selbst ein Freund zu sein. Damit ist schon viel gewonnen, man kann dann nicht mehr einsam sein. Wisse auch, dass ein solcher Mensch allen ein rechter Freund sein wird.
Keiner irrt nur für sich, sondern er ist auch Grund und Urheber vom Irren anderer.
Manche Bücher haben nur einen berühmten Namen, im übrigen sind sie ohne Lebenskraft. Sie stellen Sätze auf, geben Erörterungen, Sophismen - Mut machen sie nicht, haben sie doch selber keinen.
Das höchste Gut ist die seelische Harmonie mit sich selbst
Die, die das Leben auf Reisen verbringen, erleben, dass sie viele Reisebekanntschaften haben, aber keine Freunde.
Wer auf Grund seines Reichtums und seiner Ehrenstellung einen höheren Rang einnimmt, ist nicht groß. Warum erscheint er aber als groß? Weil man ihn mit dem Sockel misst.
Manches muss man heilen, ohne dass der Kranke davon weiß
Ich habe dem Glücke niemals getraut, auch wenn es Frieden zu halten schien.
Fang jetzt zu leben an und zähle jeden Tag als ein Leben für sich
Niemand ist zufällig gut, die Tugend muss man lernen.
Der unsichere Geist fürchtet, obwohl er zu wissen begehrt
Keiner kennt die Härte eines Kiesels besser, als wer auf ihn einschlägt!
Ab und zu sollte ein jeder über die Stränge schlagen und seine kühle Nüchternheit für eine Weile vergessen.
Willst du geliebt werden, so liebe.
Peinlich ist es zu kämpfen mit einem Menschen, der zur Niederlage bereit ist.
Lerne vor allem dich zu freuen! Die wahre Freude ist eine sehr wichtige Sache.
Gleich wichtig ist es, sich bei der Freude wie beim Schmerz zu mäßigen.
Man sollte sich Entspannung gönnen. Leistungsfähiger und lebhafter werden wir uns nach einer Ruhepause erheben.