Sprüche über Ruhe
451 Sprüche — Seite 3
Ruhe zieht das Leben an, Unruhe verscheucht es
— Gottfried Keller
Die größte Offenbarung ist die Stille.
— Laotse
Still liegen und wenig denken ist das wohlfeilste Arzneimittel für alle Krankheiten der Seele und wird, bei gutem Willen, von Stunde zu Stunde seines Gebrauchs angenehmer
— Friedrich Nietzsche
Das Höchste, was der Mensch besitzen kann, ist jene Ruhe, jene Heiterkeit, jener innere Friede, die durch keine Leidenschaft beunruhigt werden kann.
— Immanuel Kant
Von einem, der spazieren geht, kann man niemals behaupten, er mache einen Umweg.
— Arthur Schopenhauer
Mag dir dies und das geschehn, lerne still darüber stehn, sieh dir selber schweigend zu, bis das wilde Herz in Ruh.
— Christian Morgenstern
Der Tod ist ein Ausruhen von Not und Elend.
— Marcus Tullius Cicero
Wahre Ruhe ist nicht Mangel an Bewegung. Sie ist Gleichgewicht der Bewegung.
— Ernst von Feuchtersleben
Im Herbst steht in den Gärten die Stille für die wir keine Zeit haben.
— Victor Auburtin
Das Erste und Wichtigste im Leben ist, dass man sich selbst zu beherrschen sucht, dass man sich mit Ruhe dem Unabänderlichen unterwirft und jede Lage, die beglückende wie die unerfreuliche, als etwa …
— Wilhelm von Humboldt
Ist der Tod nur ein Schlaf, wie kann dich das Sterben erschrecken? Hast du es je noch gespürt, wenn du des Abends entschliefst?
— Christian Friedrich Hebbel
Wo ist aber Ruhe? Nur dort, wo es keine Erinnerung gibt.
— Maxim Gorki
Halte dir jeden Tag 30 Minuten für deine Sorgen frei, und in dieser Zeit mache ein Nickerchen.
— Abraham Lincoln
Stille ist der Zustand, der eintreten würde, wenn die Menschen nur noch von Dingen sprächen, von denen sie etwas verstehen
Hast du es eilig, so mache einen Umweg.
Denen, die der Ruhe pflegen, kommen manche ungelegen.
— Wilhelm Busch
Der Mensch braucht ein Plätzchen, und wär's noch so klein, von dem er kann sagen: sieh her, das ist mein! Hier leb ich, hier lieb ich, hier ruhe ich aus, hier ist meine Heimat, hier bin ich zu Hau …
Um ruhig zu sein, muss der Mensch nicht denken, sondern träumen.
— Johann Jakob Engel
Der Tod versetzt uns wieder in den Zustand der Ruhe, in dem wir uns befanden, ehe wir geboren wurden. Bedauert jemand die Gestorbenen, so muß er auch die Ungeborenen bedauern.
— Seneca
Der Mensch will wohl endlich so weit kommen wie die Blumen und die Bäume: ruhig leben und sterben zu dürfen. Zweifellos wünschen sich die meisten Menschen nichts Besseres.
— Christian Morgenstern