Sprüche über Ruhe
451 Sprüche — Seite 11
Niemals bin ich weniger müßig als in meinen Mußestunden und niemals weniger einsam als wenn ich alleine bin.
— Marcus Tullius Cicero
Ohne Arbeit gelangt man nicht zur Ruhe und ohne Kampf nicht zum Siege.
— Thomas à Kempis
Selten wirst du einen Menschen finden, der bei geöffneten Türen ruhig leben könnte.
— Charles Baudelaire
In die Stille zu horchen, lässt Antworten finden.
— Else Pannek
Nimm dir Zeit um zu träumen, es ist der Weg zu den Sternen
Blick in die schöne Natur und beruhige dein Gemüt!
— Ludwig van Beethoven
Verliebte verstehen sich am besten, wenn sie schweigen.
— Anton Tschechow
Erreiche den Gipfel der Leere, bewahre die Fülle der Ruhe, und alle Dinge werden gedeihen.
— Laotse
Die Gelassenheit ist eine anmutige Form des Selbstbewusstseins.
— Marie von Ebner-Eschenbach
Die Ruhe der Seele ist ein herrliches Ding und die Freude an sich selbst.
— Johann Wolfgang von Goethe
Verlass alles, dann findest du alles; gib Abschied der Begierde, dann kommt dir die Ruhe entgegen.
— Thomas à Kempis
Genieße still und zufrieden den sonnig heiteren Tag. Du weißt nicht, ob hienieden ein gleicher kommen mag.
Du hast gewirkt, du hast geschafft, bis ganz erlahmte Deine Kraft. Nun ruhen Deine fleissigen Hände, die immer gern für uns bereit, wir danken Dir's in Ewigkeit.
Übe die Regungslosigkeit, beschäftige dich mit Untätigkeit, finde im Verzicht Genuss, und du siehst das Große im Kleinen, das Viele im Wenigen.
Und all das Geld und all das Gut gewährt zwar viele Sachen; Gesundheit, Schlaf und guten Mut kann's aber doch nicht machen.
— Matthias Claudius
Du kannst wählen zwischen der Wahrheit und der Ruhe, aber beides zugleich kannst du nicht haben.
— Ralph Waldo Emerson
Betrachte die Welt voller Ruhe. Dann strahlt das Licht des Tages aus Deinen Augen. Sie sind der Spiegel der Welt.
Auf Flügeln des Gesanges Herzliebchen, trag ich dich fort, fort nach den Fluren des Ganges, dort weiß ich den schönsten Ort. Dort wollen wir niedersinken unter dem Palmenbaum, und Liebe und Ruhe …
— Christian Johann Heinrich Heine
Und wenn du auch die Kraft hast, einen Berg zu versetzen, so brauchst du noch einen Verstand, der so groß und so ruhig ist wie ein Ozean
Der Schlaf sei das tägliche Brot deiner Seele.
— Carl Ludwig Schleich