Sprüche über Ruhe
451 Sprüche — Seite 20
Ließe der Dieb das Stehlen, der Hund ließe sein Bellen.
Schlafende Hunde soll man nicht wecken.
Lass den Storch in seinem Nest zufrieden.
Ruhe ist nur durch Arbeit zu gewinnen.
Ein Tor, der kein Wort sagt, unterscheidet sich nicht von einem Gelehrten, der still ist.
— Jean-Baptiste Molière
Nichts bindet den Geist so stark wie Besitz. Die Furcht vor Verlust läßt keinen Frieden, die Hoffnung auf Erwerb keine Ruhe aufkommen.
— August Strindberg
Irrtum erregt, Wahrheit beruhigt.
— Joseph Joubert
Wo eine Frau am Ort, da ist die Ruhe fort.
Die Dummheit des Mannes erkennt man an seinen Worten, die der Frau an ihrem Schweigen. Eine stumme Frau ist dumm, ein schweigsamer Mann kann für bedeutend gehalten werden.
— Sully Prudhomme
In deiner Zelle erlangst du wieder, was du draußen häufig verlierst
— Thomas à Kempis
In der kalten Ruhe liegt die größte Überlegenheit, liegt das beherrschende Element; sie ist aber nur wenigen Menschen eigen.
— Jeremias Gotthelf
Ohne inner Ruhe wallt der Mensch auf wilden Wegen.
— Johann Heinrich Pestalozzi
Ruhig sein - dem Strom der Zeit die rechte Richtung geben.
Das Warten lässt mich nicht verdrießen.
— Gottlieb Konrad Pfeffel
Sei darauf bedacht, auch in harten Tagen deinen Gleichmut zu bewahren.
— Horaz
Heiterkeit ist etwas anderes als Lustigkeit. Wahre Heiterkeit kann nur entstehen, wenn der Mensch sich für die nächste Zukunft in Ruhe und Sicherheit weiß.
— Ferdinando Coelestinus Galiani
Der Unterschied zwischen Mann und Frau ist der des Tieres und der Pflanze: Das Tier entspricht mehr dem Charakter des Mannes, die Pflanze mehr dem der Frau, denn sie ist mehr ruhiges Entfalten.
— Georg Friedrich Wilhelm Hegel
Schlimmer als sterben ist die schimpfliche Ruhe.
— Niccolò Tommaseo
Es geht mit den Kindern des Geistes wie mit den irdischen: sie wachsen, während sie schlafen.
— Hans Christian Andersen
Schweigen ist die Muttersprache der Weisen.
— Oliver Goldsmith