Sprüche über Ruhe
451 Sprüche — Seite 2
Die nur ganz langsam gehen, aber immer den rechten Weg verfolgen, können viel weiter kommen als die, welche laufen und auf Abwege geraten.
— René Descartes
Geh deinen Weg ruhig inmitten von Lärm und Hast und wisse, welchen Frieden die Stille schenken mag.
Achte auf die Stille und bewahre sie, denn sie bringt alle Träume des Menschen.
Das ist das höchste Wunder der Liebe - dass sie selbst die Frauen stumm macht.
— Oscar Blumenthal
Es gibt für den Menschen keine geräuschlosere und ungestörtere Zufluchtsstätte als seine eigenen Seele. Halte recht oft solche stille Einkehr und erneuere so dich selbst.
— Mark Aurel
Luft und Licht sind die Liebhaber der Blumen, aber das Licht ist der Begünstigte. Zum Licht wenden sie sich, verschwindet es, so rollen sie ihre Blätter zusammen und schlafen in der Umarmung der …
— Hans Christian Andersen
Der Schlaf ist für den ganzen Menschen, was das Aufziehen für die Uhr.
— Arthur Schopenhauer
Die Stille ist eine große Kunst der Unterhaltung.
— Edward Gibbon
Am Baum des Schweigens hängt seine Frucht, der Friede.
— Arthur Schopenhauer
Wer der Arbeit zusieht, wird davon nicht müde.
Die Natur hat das Gesäß für die Ruhe geschaffen, da die Tiere ja stehen können, ohne müde zu werden, der Mensch jedoch seiner Sitzfläche bedarf.
— Aristoteles
Nur im ruhigen Teich spiegelt sich das Licht der Sterne.
Vier Säulen stützen den Tempel der irdischen Glückseeligkeit: Gesundheit, Gemütsruhe, Wohlstand und Freundschaft
— Francis Bacon
Nur die Ruhe in uns selbst lässt uns sorglos zu neuen Ufern treiben.
— Adalbert Stifter
Schwester Ruhe schöpft mehr klares Wasser aus dem Quell mit einem Löffel, als Bruder Sturm mit einem Kruge.
— Emil Gött
Für keinen ist es zu früh oder spät, für die Gesundheit der Seele zu sorgen.
— Epikur
Bei den meisten Menschen ist die Ruhe nichts als Erstarrung und die Bewegung nichts als Raserei.
— Epikur
Halte ein, wenn es Zeit ist, innezuhalten
Die größte Offenbarung ist die Stille.
— Laotse
Mag dir dies und das geschehn, lerne still darüber stehn, sieh dir selber schweigend zu, bis das wilde Herz in Ruh.
— Christian Morgenstern